Spoofing: Neue Regeln lassen betrügerische Behördenanrufe einbrechen
Statt über 400 Meldungen pro Monat gingen im Juli weniger als 100 ein. Das Bacs führt den Rückgang auf strengere Regeln gegen Spoofing zurück.

Das Wichtigste in Kürze
- Betrugsanrufe im Namen von Behörden sind seit Juli deutlich gesunken.
- Das Bacs führt dies auf strengere Regeln gegen Nummern-Spoofing zurück.
- Vor Juli gab es monatlich über 400 Meldungen, danach weniger als hundert.
Die Zahl der betrügerischen Anrufe im Namen von Behörden ist deutlich gesunken. Das Bundesamt für Cybersicherheit sieht die erweiterte Kennzeichnungspflicht für Anrufe aus dem Ausland unter gespooften, also angeblichen Schweizer Nummern als Grund.
Meldungen zu Telefonbetrug gehen zurück
Von Januar bis Juni 2026 gingen regelmässig über 400 Meldungen pro Monat zu Telefon-Betrugsversuchen im Namen von Behörden ein, wie das Bundesamt für Cybersicherheit (Bacs) am Montag mitteilte. Im Juli waren es weniger als hundert.
Das Bundesamt sieht als Grund die am 1. Juli auf Handynummern ausgeweitete Kennzeichnungspflicht für Anrufe aus dem Ausland unter einer gespooften Schweizer Nummer.
Spoofing täuscht Schweizer Nummern vor
Beim Spoofing täuschen Anrufer – oft aus dem Ausland – eine korrekte Schweizer Nummer vor, etwa einer Bank oder einer Polizeistation, und wecken so Vertrauen.
Schon seit Anfang 2026 gilt die Kennzeichnungspflicht für Festnetznummern. Sie habe bereits etwas bewirkt, so das Bacs. Telekomanbieter müssen verdächtige Anrufe als «unbekannt» kennzeichnen oder blockieren.










