Sommaruga warnt vor Rückschritt zu Pariser Klimazielen

    Keystone-SDA
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    Bern,

    In Glasgow findet in Kürze die Uno-Klimakonferenz statt. Nun warnt Simonetta Sommaruga davor, von den Pariser Klimazielen abzuweichen.

    Sommaruga
    Simonetta Sommaruga, Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation der Schweiz. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Simonetta Sommaruga warnt davor, von den Pariser Klimazielen abzurücken.
    • Alle müssen im Kampf gegen die Erderwärmung mitmachen, so die Umweltministerin.
    • In Glasgow solle man nicht lockerere Regeln abmachen, nur um Kompromisse zu finden.

    Kurz vor der Uno-Klimakonferenz COP26 in Glasgow hat Umweltministerin Simonetta Sommaruga an die Staatengemeinschaft appelliert, nicht von den Zielen des Pariser Klimaabkommens abzurücken. Es müssten alle mitmachen, um die globale Erwärmung begrenzen zu können.

    «Wir müssen verhindern, dass wir in Glasgow Regeln abmachen, die hinter das Pariser Klimaabkommen zurückgehen, nur, weil man Kompromisse machen will», sagte Simonetta Sommaruga am Freitag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Alle Staaten hätten eine gemeinsame Verantwortung, das Abkommen zu erfüllen.

    COP21 Paris
    Jubel an der Klimakonferenz in Paris am 12. Dezember 2015. Das Pariser Klimaabkommen wurde beschlossen: Es gilt als Meilenstein in der Bekämpfung des Klimawandels. - Keystone

    Sommaruga äusserte aber Bedenken, ob das ambitionierte Vorhaben erfüllt werden kann: «Die Differenzen zwischen den verschiedenen Staaten sind gross», sagte sie. Bei über 190 teilnehmenden Ländern sei es schwierig, Einigkeit über Ziele und Massnahmen herzustellen.

    Uno-Klimakonferenz startet am Montag

    Das Ziel der Schweiz an der bevorstehenden Konferenz ist es laut Sommaruga «zu helfen, dass alle Staaten ihre Klimaziele gleichzeitig und regelmässig einreichen».

    Die Uno-Klimakonferenz wird am kommenden Montag im Beisein von Bundespräsident Guy Parmelin offiziell eröffnet. Danach werden Finanzminister Ueli Maurer und Umweltministerin Sommaruga die Schweiz am 3. und 10. November vertreten.

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