Selenskyj dankt der Schweiz für ihre Unterstützung der Ukraine

Keystone-SDA
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Bern,

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich am Montagabend bei Guy Parmelin für die Unterstützung der Schweiz für die Ukraine bedankt. Er hob insbesondere «seine Bereitschaft, den Frieden näher zu bringen» hervor, wie er in der Nacht auf Dienstag in einem Beitrag auf dem sozialen Netzwerk X schrieb.

Selenskyj und Parmelin
Selenskyj und Parmelin am G7-Gipfel in Genf. - keystone

Der Bundespräsident empfing am Montagabend am Genfer Flughafen seinen ukrainischen Amtskollegen, der auf dem Weg zum G7-Gipfel im französischen Evian war. Auf der Tagesordnung dieses bilateralen Treffens standen laut Bern die Vermittlungsbemühungen der Schweiz im Konflikt zwischen Kiew und Moskau, der Wiederaufbau der Ukraine sowie das Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und der Ukraine.

In seinem auf Englisch verfassten Beitrag wies Selenskyj darauf hin, dass die Gespräche auch die Sanktionsmassnahmen der Partner betrafen, die Russland dazu zwingen können, sich an den Verhandlungstisch zu setzen. Zudem habe er Parmelin über die anhaltenden Angriffe Russlands und den Bedarf an einer Verstärkung der Luftabwehr informiert.

«Wir haben auch über die Zusammenarbeit im Energiesektor gesprochen. Die Schweiz hat uns geholfen, diesen Winter zu überstehen, und wir zählen auf weitere Unterstützung», schrieb er und schloss mit den Worten: «Danke, Schweiz!»

Der Bundespräsident seinerseits teilte in den sozialen Netzwerken mit, er habe «den Willen der Schweiz bekräftigt, hochrangige Treffen auszurichten» und «unsere guten Dienste angeboten».

«Wir werden uns gemeinsam mit unseren Partnern weiterhin dafür einsetzen, den Dialog zu fördern und auf dem Weg zu einem gerechten und dauerhaften Frieden für die Ukraine mitzuwirken», fügte der Waadtländer hinzu.

Auf Schweizer Seite war Gabriel Lüchinger, Chef der Abteilung für internationale Sicherheit im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), bei diesem Treffen anwesend. Selenskyj wurde seinerseits von seinem Aussenminister Andrij Sybiha und dem Chefunterhändler Rustem Umjerow begleitet.

Kommentare

User #3258 (nicht angemeldet)

Das sind Steuergelder die sie ungefragt dem Schweizer Volk entwendet haben! Dafür braucht es Abstimmungen ! Und für was ,für Krieg.

User #5947 (nicht angemeldet)

Warum so bescheiden? Er sollte eine Abstimmung über die Entsendung von Schweizer Truppen starten, die Chancen stehen gut!

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