Wasser

    Seilbahnen starten schlecht in die Sommersaison

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Der Sommer in der Schweiz zeigte sich bisher nicht von seiner besten Seite. So fiel auch der Saisonstart für viele Seilbahnen ins Wasser.

    Seilbahnen leiden unter verregnetem Sommer (Archivbild)
    Seilbahnen leiden unter verregnetem Sommer (Archivbild) - sda - KEYSTONE/URS FLUEELER

    Das Wichtigste in Kürze

    • Regen und tiefe Temperaturen prägten bis anhin den Sommer in der Schweiz.
    • Besonders die Seilbahnen litten unter dem schlechten Wetter.
    • Aber auch die fehlenden Touristen aus dem Ausland machten den Bahnen zu schaffen.

    Für viele Schweizer Bergbahnen ist der Start in die Sommersaison ins Wasser gefallen. Grund dafür sei der viele Regen und fehlende Touristen aus dem Ausland. Trotz Lockerungen der Coronamassnahmen erlitten die Seilbahnen von Mai bis Juli einen Umsatzeinbruch von einem Drittel im Vergleich zu 2019. Dies teilten die Seilbahnen Schweiz am Donnerstag mit.

    Zahlreiche Touristen fehlen

    Aufgrund des letztjährigen Lockdowns bis am 8. Juni mache ein Vergleich mit dem Jahr 2020 keinen Sinn. Insgesamt sei die Sommersaison dieses Jahr noch schlechter gestartet, als die Wintersaison 2020 aufgehört habe.

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    Das Gipfelgebäude von Herzog & de Meuron auf dem Chäserrugg im Skigebiet Toggenburg. Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz hat den Toggenburg Bergbahnen als Vorreiterin für Baukultur im Alpentourismus den Preis «Landschaft des Jahres 2021» verliehen. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

    Die Rentabilität der Schweizer Bergbahnen sei nach wie vor nicht gegeben, heisst es weiter. Das Ausbleiben ausländischer Gäste wirke sich negativ auf die Besucherzahlen aus. Aus Asien, der USA und dem arabischen Raum fehlen die Touristen komplett. Da Schweizer ihre Ferien wieder vermehrt im Ausland geniessen würden, lasse sich dies auch nicht mit einheimischen Touristen kompensieren.

    Dies mache sich vor allem in der Zentralschweiz und im Berner Oberland bemerkbar. Die Zentralschweiz kämpft mit einem Umsatzeinbruch von drei Vierteln. Und auch im Berner Oberland ging der Umsatz um 46 Prozent zurück. Ebenso verzeichne das Wallis Umsatzeinbussen von rund einem Fünftel im Vergleich mit der Saison 2019.

    Steigflug kommt zum Ende

    Auch der viele Regen machte den Schweizer Bergbahnen zu schaffen. Vor allem ein grosser Teil der Tagesgäste sei ausgeblieben.

    Aber nicht alle Regionen haben gelitten. Das Tessin profitierte insbesondere an Pfingsten vom Regenwetter der restlichen Schweiz. Das Tessin wächst mit 26 Prozent mehr Umsatz am meisten. Auch der Kanton Graubünden kann ein Plus verzeichnen: 16 Prozent mehr Umsatz.

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    Die Pilatus Gondelbahn in Kriens. - Keystone

    Der Steigflug im Sommertourismus kommt nun – nach einer Verdoppelung in den letzten zehn Jahren – zum Stillstand. Insgesamt erwirtschaften die Schweizer Seilbahnen aber nach wie vor rund 74 Prozent ihres Jahresumsatzes in der Wintersaison.

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