Schweizer wollen besseren Hitzeschutz mit Vorbehalten

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Nach dem heissen Sommer zeigt eine Umfrage eine breite Zustimmung für Hitzeschutzmassnahmen. Staatliche Zuschüsse für Klimaanlagen lehnt die Mehrheit jedoch ab.

    Schule
    Laut einer Umfrage spricht sich eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung für Hitzeschutzmassnahmen aus. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Umfrage zeigt: Eine deutliche Mehrheit befürworten Klimaanlagen in Schulen, Altersheimen und Spitälern.
    • Auch die Massnahme «Hitzefrei für Bauarbeiter ab 33 Grad» wird klar befürwortet.
    • Jedoch lehnen die Befragten staatliche Zuschüsse für Klimaanlagen in Privathaushalten eher ab.

    Eine grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung hat sich laut einer Umfrage für Hitzeschutzmassnahmen ausgesprochen. So werden Hitzefrei für Bauarbeiter ab 33 Grad und die Klimatisierung öffentlicher Gebäude klar befürwortet.

    Die flächendeckende Ausstattung von öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Altersheimen und Spitälern mit Klimaanlagen stösst auf besonders viel Zustimmung. 91 Prozent der Befragten unterstützen diese Massnahme. Dies zeigt eine am Sonntag veröffentlichten Umfrage von «20 Minuten» und Tamedia.

    Der Wert stellt einen Konsens über alle politischen Parteien, Altersgruppen und Regionen hinweg dar.

    Auch Hitzefrei für Bauarbeiter wird mit einer deutlichen Mehrheit von 81 Prozent klar unterstützt. Die Gewerkschaft Unia fordert Hitzefrei ab einer Temperatur von 33 Grad.

    Dabei zeigen sich Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während 58 Prozent der Frauen der Forderung zustimmen, sind es bei den Männern 36 Prozent. Ein ähnliches Bild ergibt sich beim Einkommen, wobei Personen mit tieferen Einkommen die Massnahme signifikant häufiger befürworten.

    Geteilter Meinung ist die Bevölkerung hingegen bei der Frage über Hitzefrei in Schulen. Diskutiert wird, ob Schülerinnen und Schüler ab einer Temperatur von 26 Grad im Klassenzimmer vom Unterricht befreit werden sollten. Einer knappen Mehrheit von 51 Prozent, die dies befürwortet, stehen 47 Prozent gegenüber, die dagegen sind. Bei Männern waren es 44 Prozent, bei Frauen 57 Prozent.

    Klimaanlagen erwünscht

    Generell stehen 67 Prozent der Befragten dem vermehrten Einbau von Klimaanlagen positiv gegenüber, wie es weiter hiess. Die Zustimmung steige dabei mit dem Einkommen an.

    Hast du eine Klimaanlage zu Hause?

    Eine Mehrheit von 69 Prozent spricht sich zudem für eine Lockerung der kantonalen Baubewilligungspflichten für sogenannte Split-Klimageräte aus. Besonders hohe Zustimmungswerte für eine solche Lockerung finden sich bei Männern sowie bei den Anhängern von SVP und FDP.

    Obwohl Klimaanlagen breit akzeptiert sind, lehnt eine Mehrheit der Befragte staatliche Subventionen für deren Einbau in privaten Haushalten ab.

    Für die Umfrage von «20 Minuten» und Tamedia nahmen 12’780 Personen aus der ganzen Schweiz Mitte August teil. Die Umfrage wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut Leewas durchgeführt. Der Fehlerbereich liegt bei 1,4 Prozentpunkten.

    Kommentare

    User #9930 (nicht angemeldet)

    Ich bin u.a. für mehr Schutz bei Tieren. Es sollte auch stränger vom Veterinäramt kontrolliert werden! Auch für mehr Brunnen. Zum einen für Wildtiere und zum anderen für uns Menschen. Etwas zum Trinken, was so wichtig ist, sollte für alle auch unterwegs immer möglich sein.

    User #3407 (nicht angemeldet)

    ==jetzt mal ehrlich, was jammert ihr wegen der hitze rum? baut weniger verdichtet jnd begrûnt, die grünen sollen løsungen bringen und due finanzierung erklãren. 60 jahre ch, california, heisse sommer ûber 30grad 70 jahre heiss aber jeden tag gewitter 80 jahre etc usw==

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