Schweizer stimmen bald über Bargeld‑Initiative und Gegenentwurf ab
Am 8. März 2026 entscheiden die Schweizerinnen und Schweizer über die Bargeld‑Initiative und den Gegenentwurf zur Sicherung des Frankens.

Am 8. März 2026 stimmen Schweizerinnen und Schweizer über die Bargeld‑Initiative und einen direkten Gegenentwurf ab. Beide Vorlagen zielen darauf ab, die Bargeldversorgung und die Stellung des Schweizer Frankens in der Bundesverfassung zu sichern.
Die Initiative «Ja zu einer unabhängigen, freien Schweizer Währung mit Münzen oder Banknoten» will sicherstellen, dass Bargeld jederzeit verfügbar bleibt. Sie soll laut dem «SRF» garantieren, dass die Menge der Münzen und Banknoten stets ausreichend ist.
Ausserdem soll eine Änderung der Landeswährung nur mit Zustimmung von Volk und Ständen möglich sein, wie die Abstimmungs‑Arena zeigt.
Parteipolitische Positionen und Empfehlungen
Bundesrat und Parlament unterstützen das Ziel, sehen aber Unsicherheiten im Initiativtext. Sie schlagen daher einen direkten Gegenentwurf vor, der die bestehenden gesetzlichen Bestimmungen klarer in der Verfassung verankert.
Einige bürgerliche Parteien empfehlen ein Nein zur Volksinitiative. Sie sprechen sich gleichzeitig für ein Ja zum Gegenentwurf aus. Der Gegenentwurf setze die Ziele der Initiative präziser um, argumentieren die Befürworter.
Andere Gruppierungen unterstützen beide Vorlagen. Sie wollen ein starkes Signal für den Erhalt von Bargeld setzen, wie die SP Kanton Zug auf ihrer Website erläutert.
Öffentliche Meinung und Umfragen zum Bargeld
Befürworter der Initiative argumentieren, dass Bargeld weiterhin breit nutzbar bleiben müsse und die Zahlungsfreiheit gesichert werde. Sie betonen die Bedeutung von Bargeld im Alltag, wie der Grundlagentext zur Abstimmung dokumentiert.
Kritiker hingegen sehen im Gegenentwurf die bessere Lösung, da er rechtlich klarer formuliert ist und Unsicherheiten vermeidet. So könne die Bargeldversorgung und die Rolle des Frankens gesichert werden, ohne neue Probleme zu schaffen.
Umfragen zeigen, dass ein grosser Teil der Bevölkerung bereits eine Meinung zur Initiative gebildet hat. Dabei erhält der Gegenentwurf in vielen Umfragen stabilere Unterstützung als die Initiative selbst, wie «Le News» berichtet.
Bargeld, Freiheit und digitale Zahlungen: Streit um die Abstimmung
Die Diskussionen während der Abstimmungskampagne konzentrieren sich auf finanzielle Freiheit, praktische Nutzung von Bargeld und die Vermeidung unnötiger Verfassungsänderungen.
Medien und politische Organisationen begleiten die Debatte intensiv, um die Bevölkerung zu informieren.

Experten weisen darauf hin, dass Bargeld weiterhin eine zentrale Rolle im Schweizer Zahlungsverkehr spielt. Gleichzeitig betonen sie, dass digitale Zahlungsmittel den Alltag zunehmend prägen und die Argumente beider Seiten sorgfältig abgewogen werden sollten








