Eine Studie des von Sotomo zeigt, dass einer Mehrheit der Erwerbstätigen ihr Vermögen aus der beruflichen Altersvorsorge nur wenig bewusst ist.
Geld
Aufgeschichtete Schweizer Münzen, mit einer 200-Franken-Note als Dach. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Mehr als die Hälfte der Befragten zählt das Geld aus der 2. Säule nicht zu ihrem Vermögen.
  • Bei den jüngeren Befragten zwischen 26 und 35 Jahren sind es sogar fast drei Viertel.

Einer Mehrheit der Erwerbstätigen in der Schweiz ist ihr Vermögen aus der beruflichen Altersvorsorge nur wenig bewusst. Das zeigt eine Studie des Forschungsunternehmens Sotomo im Auftrag der Vita Sammelstiftungen.

So zählen gemäss einer Mitteilung der beiden Unternehmen vom Freitag mehr als die Hälfte der Befragten das Geld aus der zweiten Säule nicht zu ihrem Vermögen. Bei den jüngeren Befragten zwischen 26 und 35 Jahren sind es sogar fast drei Viertel. Und dies, obwohl das Guthaben der zweiten Säule laut den Studienautoren meistens der höchste ersparte Betrag ist, den Erwerbstätige in der Schweiz besitzen.

«Bemerkenswerter Mangel»

Auch wüssten fast 9 von 10 Befragten nicht, dass die Kapitalerträge aus dem eigenen Altersguthaben in der zweiten Säule für aktuelle Rentenzahlungen verwendet würden. «Die Studie macht einen bemerkenswerten Mangel an Identifikation der Bevölkerung mit ihrem Altersguthaben sichtbar», heisst es dazu von den Autoren.

Für die Studie befragte Sotomo 1608 Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz.

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