Schweizer Bio-Onlineshop Farmy macht dicht
Der Verwaltungsrat zieht die Reissleine und stellt den Betrieb des Onlineshops Farmy ein. Das Bio-Startup hatte seit Längerem finanzielle Probleme.

Das Wichtigste in Kürze
- Der Bio-Onlineshop Farmy stellt seinen Betrieb ein.
- Farmy lieferte regionale und biologische Produkte direkt vom Bauernhof.
- Seit Längerem hatte der Onlineshop zu kämpfen.
Wer dieses Wochenende Bio-Lebensmittel online einkaufen will, guckt in die Röhre. «Wir haben unseren Betrieb eingestellt», steht auf der Homepage des Bio-Onlineshops Farmy.
«Schweren Herzens verabschieden wir uns von euch, geschätzte Kundinnen und Kunden», heisst es weiter. Die Kundschaft sei das «zentrale Element der visionären Geschäftsidee» gewesen.

Farmy lieferte Rüebli und Co. ab Hof
Farmy wurde 2014 in Zürich gegründet. Das Online-Start-up hat sich auf die Lieferung von regionalen und biologischen Produkten direkt vom Bauernhof an die Haustür spezialisiert.
Jetzt ist das Unternehmen offenbar pleite.
In einem Schreiben an die Kundschaft, über das «Inside Paradeplatz» am Samstagmorgen berichtet, heisst es: «Wir informieren dich darüber, dass die erfolgten Restrukturierungsmassnahmen nicht zur gewünschten Sanierung von Farmy geführt haben.»
Verwaltungsrat zieht Reissleine
Deshalb habe der Verwaltungsrat beschlossen, die Bilanz für das Unternehmen zu deponieren und den Betrieb einzustellen. «Dieser Schritt fällt uns mehr als schwer.»
Die finanziellen Probleme von Farmy waren bereits seit Längerem bekannt. Anfang 2025 fusionierte der Online-Shop mit der Lebensmittel-Grosshändlerin Pico.
Zuvor hatte das Bio-Start-up bereits mehrere Standorte geschlossen und eine Massenentlassung durchgeführt.










