Schweiz kann laut Cassis zwischen Iran und USA eine Rolle spielen

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Österreich,

Bern will bei den weiteren Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA mitwirken. Die Schweiz könne etwa in der Phase der Detailverhandlungen vermitteln, sagte Aussenminister Ignazio Cassis am Mittwoch. Am Freitag wollen die Kriegsparteien USA und Iran auf dem Bürgenstock NW eine Absichtserklärung zur Beilegung des Konflikts unterzeichnen.

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Die Schweiz könne etwa in der Phase der Detailverhandlungen vermitteln, sagte Aussenminister Ignazio Cassis am Mittwoch. (Archivbild) - Keystone

«Wir freuen uns natürlich» über das Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, sagte Bundesrat Cassis am Rande einer Konferenz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) in Wien. Es handele sich jedoch noch um «einen ersten Schritt».

«Wir müssen einige Wochen abwarten, um zu sehen, ob der Waffenstillstand hält», so der Aussenminister weiter. Auch weil die Lage im Libanon und in Israel weiterhin ungewiss ist. Doch die Schweiz könne ihr Fachwissen nach der Unterzeichnung der Erklärung bei den Detailverhandlungen einbringen, sagte der Tessiner weiter. Bern vertritt seit 1979 die amerikanischen Interessen im Iran.

Bislang waren Pakistan und Katar Schlüsselakteure bei der Vermittlung. Die Strasse von Hormus dürfte in den nächsten Tagen wieder vollständig geöffnet werden. Doch einige Kernpunkte blieben noch ungeklärt.

Dies gilt insbesondere für die Atomfrage. «Wir wollen nicht, dass der Iran über Atomwaffen verfügt. Dieser Punkt ist noch nicht geklärt», sagte die österreichische Aussenministerin Beate Meinl-Reisinger, die gemeinsam mit Cassis an einer Podiumsdiskussion teilnahm.

Für Freitag ist auf dem Bürgenstock NW eine Zeremonie zur Unterzeichnung der Absichtserklärung geplant. Daran werden der iranische Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf und der US-Vizepräsident JD Vance teilnehmen. Gemäss Angaben des US-Vizepräsidenten könnte auch US-Präsident Donald Trump anwesend sein.

Die drei Männer haben das Dokument, das laut Vance «sehr allgemein» gehalten und etwa «eineinhalb Seiten» lang ist, bereits elektronisch unterzeichnet. Beide Seiten haben sich 60 Tage Zeit gegeben, um eine endgültige Einigung zu erzielen.

Kommentare

User #6166 (nicht angemeldet)

Kommerz ruft

User #1097 (nicht angemeldet)

Seit wann geben wir uns mit Agressoren ab und bezahlen noch dafür? Wo bleibt da die Neutralität?

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