Schweiz erlebt drittwärmsten Juni seit Messbeginn

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Bern,

Die Schweiz hat den drittwärmsten Juni seit Messbeginn 1864 erlebt.

Der bisher wärmste Juni datiert von 2003, der zweitwärmste von 2025. Im Bild: Menschen kühlen sich am Bodensee ab. (Archiv)
Der bisher wärmste Juni datiert von 2003, der zweitwärmste von 2025. Im Bild: Menschen kühlen sich am Bodensee ab. (Archiv) - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Heute Dienstag erreichen die Temperaturen in der Schweiz vielerorts über 30 Grad Celsius. Dies steht sinnbildlich für den vergangenen Monat: Der Juni 2026 war der drittwärmste Juni seit Messbeginn 1864.

Die landesweite Mitteltemperatur lag 3,5 Grad Celsius über der Norm der Jahre 1991 bis 2020, wie das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) am Dienstag mitteilte.

Der bisher wärmste Juni datiert von 2003, der zweitwärmste laut Meteoschweiz von 2025.

Die Hitzewelle zum Ende des Monats war laut den Meteorologinnen und Meteorologen in der Kombination aus Dauer und Intensität denn auch «von historischem Ausmass». So wurde an mehreren Messstationen wie Basel, Neuenburg oder Zürich die heisseste 10-Tages-Periode seit Messbeginn registriert.

Die Hitzewelle führte zu zahlreichen neuen Rekorden. In Basel-Binningen wurde mit 39,0 Grad gar ein neuer Allzeitrekord für die Deutschschweiz gemessen. Neue Stationsrekorde für die Tageshöchsttemperatur gab es unter anderem auch in Neuenburg mit 38,1 Grad und in Zürich-Fluntern mit 37,1 Grad. An der Station Bern-Zollikofen wurde mit 13 Hitzetagen in Folge ebenfalls ein neuer Rekord aufgestellt.

Die Wärme beschleunigte auch die Entwicklung der Vegetation: So blühten die Linden im Flachland im Durchschnitt zehn Tage früher als im langjährigen Mittel.

Der Monat war zudem verbreitet zu trocken und sonniger als im langjährigen Durchschnitt. In einigen Regionen fielen weniger als 40 Prozent der üblichen Niederschlagsmenge. Das Niederschlagsdefizit auf nationaler Ebene betrug zwischen dem 1. April und dem 28. Juni mehr als 170 Millimeter.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit hob der Bund die Warnstufe für einen Grossteil des Landes auf die höchste Stufe an. An vier Messstationen, darunter Altdorf UR und Engelberg OW, war es der niederschlagsärmste Juni seit Messbeginn.

Trotz der allgemeinen Trockenheit kam es regional zu heftigen Gewittern. Am 9. Juni zog ein Superzellen-Gewitter über das Tessiner Mendrisiotto. Dabei fielen Hagelkörner mit einem Durchmesser von vier bis fünf Zentimetern. An der Messstation Coldrerio TI wurden innerhalb von zehn Minuten 40,9 Millimeter Niederschlag registriert, ein neuer Rekord für die Alpensüdseite.

Am 19. Juni sorgte ein Gewitter-Cluster auch im Grossraum Zürich für extreme Niederschläge. In Zürich-Affoltern fielen 44,1 Millimeter Regen innerhalb einer Stunde. Eine Person kam ums Leben. Ein solches Ereignis tritt in der Region Zürich statistisch nur alle 30 bis 50 Jahre oder gar seltener auf.

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Kommentare

User #1663 (nicht angemeldet)

Waaas....nur den drittwärmsten, na sowas. Ohnehin sind alle diese "Rekorde" Peanuts gegenüber dem Sommer des Jahres 1540, der alles bisherige an "Rekorden" in den Schatten gestellt hat.

User #6023 (nicht angemeldet)

Juhu die Hitze ist vorbei, man kann normal Schlafen

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sdf
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Wegen Hitzewelle
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