Salez SG: Strafuntersuchung der Amoktat im Zug ist abgeschlossen

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Werdenberg,

Im August 2016 hatte ein 27-Jähriger in Salez zwei Frauen in einem Zug getötet und war danach selbst ums Leben gekommen. Nun wurde die Untersuchung eingestellt.

Der Zug, in dem der 27-Jährige die Tat beging, steht an der Station Salez-Sennwald.
Der Zug, in dem der 27-Jährige die Tat beging, steht an der Station Salez-Sennwald. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Staatsanwaltschaft hat die Untersuchungen im Fall von Salez SG eingestellt.
  • Ein 27-Jähriger hatte 2016 zwei Frauen getötet und sich selbst tödlich verletzt.

Zwei Jahre nach dem Tötungsdelikt in einem Regionalzug in Salez SG vom August 2016 hat die St. Galler Staatsanwaltschaft die Untersuchung eingestellt. Der 27-jährige Täter hatte zwei Frauen getötet und vier weitere Personen verletzt. Er selbst kam ums Leben.

Im Regionalzug zwischen Buchs SG und Salez SG hatte sich am 13. August 2016 ein Horrorszenario abgespielt: Der 27-jährige Täter überschüttete eine 17-jährige Frau mit Alkylatbenzin, zündete sie an und stach danach mit einem Messer auf eine zweite 34-jährige Frau ein, die zu flüchten versuchte. Beide Opfer starben.

Der Täter fügte sich selber mit dem Messer tiefe Schnitt- und Stichwunden zu, wie es in einer Mitteilung der St. Galler Staatsanwaltschaft vom Mittwoch heisst. Dadurch und durch die Feuerexplosion im Zug kam er ums Leben. Aus diesem Grund wurde die Strafuntersuchung wegen mehrfachen Mordes und weitere Delikte jetzt abgeschlossen und das Verfahren eingestellt.

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