Rund 30 Betrugsversuche durch falsche Polizisten im Kanton Freiburg

Keystone-SDA
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Fribourg,

Die Kantonspolizei Freiburg hat seit Freitag gegen 30 Betrugsversuche durch falsche Polizisten registriert. Ein mutmasslicher Täter wurde am Samstag auf der Flucht in Saint-Saphorin in der Waadt festgenommen, wie die Freiburger Kantonspolizei am Sonntag mitteilte.

Rund 30 falsche Polizisten haben den Kanton Freiburg innerhalb von zwei Tagen heimgesucht mit ihren Betrugsversuchen. Nun warnt die Kantonspolizei auf Plakaten vor dieser Gefahr.
Rund 30 falsche Polizisten haben den Kanton Freiburg innerhalb von zwei Tagen heimgesucht mit ihren Betrugsversuchen. Nun warnt die Kantonspolizei auf Plakaten vor dieser Gefahr. - Kantonspolizei Freiburg

Im Detail habe es sich um 25 Versuche und drei vollendete Betrugsfälle gehandelt, hiess es. Der Gesamtschaden belaufe sich auf rund 10'000 Franken sowie auf entwendeten Schmuck.

Als «besonders beunruhigend» bezeichnet die Kantonspolizei die Tatsache, dass die Betrüger per Spoofing die offizielle Telefonnummer der Einsatz- und Alarmzentrale missbraucht hätten, um die Opfer zu täuschen und sie aufzufordern, Geld oder Wertsachen zu übergeben.

Nach der Meldung von neuen Betrugsfällen hat die Polizei gemäss Communiqué eine Fahndung eingeleitet. Bei Bulle im Kanton Freiburg habe sich ein Autofahrer einer gezielten Verkehrskontrolle entzogen und sei geflohen. Die Kantonspolizei Waadt konnte den Autofahrer Samstagnacht stoppen und festnehmen.

Es handelt sich um einen 26-jährigen Italiener. Er stehe unter Verdacht, an den Betrugsfällen beteiligt gewesen zu sein, hiess es. Die Freiburger Staatsanwaltschaft verfügte eine Untersuchungshaft.

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