Razzien in Solothurn: Ex-F1-Fahrer im Visier der Behörden
Der ehemalige Formel-1-Fahrer Adrian Sutil sitzt in Untersuchungshaft. Die Vorwürfe sind happig. Razzien in dem Fall fanden auch im Kanton Solothurn statt.

Das Wichtigste in Kürze
- Vor zwei Monaten wurde der deutsche Ex-F1-Fahrer Adrian Sutil festgenommen.
- Ihm werden Betrug sowie Unterschlagung vorgeworfen.
- Im Rahmen der Ermittlungen kam es auch zu Durchsuchungen im Kanton Solothurn.
Gemeinschaftlicher Betrug in besonders schwerem Fall sowie gemeinschaftliche Unterschlagung: Die Vorwürfe gegen den einstigen Rennfahrer Adrian Sutil haben es in sich. Von 2007 bis 2014 fuhr der Deutsche in der Formel 1.

Vor rund zwei Monaten wurde er festgenommen. Wie jetzt herauskommt, kam es dabei auch zu Razzien im Kanton Solothurn.
Durchsuchungen in Laupersdorf und Oensingen
Wie die «Solothurner Zeitung» schreibt, fanden diese in Laupersdorf und in Oensingen statt. Die Zeitung beruft sich dabei auf Patrick Fähnle, erster Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Stuttgart.
In Oensingen wohnte Sutil von 2007 bis 2015. Weitere Durchsuchungen gab es auch in Deutschland, Liechtenstein, Monaco und in Buchs SG.
Genaue Angaben zu den Gründen für die Razzien sowie zu den sichergestellten Beweismitteln gibt es nicht.
Adrian Sutil weist die gegen ihn erhobenen Vorwürfe derweil vehement zurück. Er sei zuversichtlich, dass sein Name vollständig rehabilitiert wird, lässt er über seinen Anwalt verlauten.
Sutil weiter in U-Haft
Es gehe um internationale Leasingverträge, «die nach unterschiedlichen nationalen Rechtsstandards zu beurteilen sind und zu unterschiedlichen Bewertungen führen».
Gemäss Anwalt sei er selbst Opfer einer «grossen Vermögensstraftat im europäischen Umfeld». Der Deutsche soll in den Handel mit Luxusautos involviert gewesen sein.
Gemäss «Solothurner Zeitung» befindet sich Adrian Sutil weiterhin in U-Haft. Es gilt die Unschuldsvermutung.







