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    Postauto verkauft in Graubünden keine Billette mehr in den Bussen

    Keystone-SDA
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    Chur,

    Ab Mitte Dezember wird der Billett-Verkauf in den Bündner Postautos eingestellt.

    Postauto Schweiz
    Ab dem Fahrplanwechsel vom 14. Dezember wird auf den Billett-Verkauf in Bündner Postautos verzichtet. (Symbolbild) - keystone

    Ab Mitte Dezember können Fahrgäste in Graubünden keine Billette mehr in den Postautos lösen. Das Unternehmen bietet stattdessen Mini-Automaten in den Fahrzeugen an. Graubünden ist somit eine Ausnahme in der Schweiz.

    Ab dem Fahrplanwechsel vom 14. Dezember wird auf den Billett-Verkauf in Bündner Postautos verzichtet. Damit will das Unternehmen den anderen Verkehrsbetrieben im Kanton folgen, die den Ticket-Verkauf in den Bussen bereits eingestellt haben, wie es in einer Mitteilung vom Montagmorgen hiess.

    Neben dem einheitlichen Vorgehen will Postauto damit Stabilität im Betrieb erreichen. Fahrerinnen und Fahrer würden keine Zeit mehr verlieren, wenn sie zusätzlich Tickets verkaufen müssen. Dies wirke sich positiv auf den Fahrplan aus, so Postauto weiter.

    Digitalisierung des Ticketverkaufs

    Ausserdem seien die Kassensysteme vielerorts am Ende ihrer Lebensdauer, sagte ein Postauto-Sprecher auf Anfrage von Keystone-SDA. Tickets können nur noch digital gekauft werden. Der Anteil digitaler Billette befinde sich bereits heute bei 75 Prozent, so Postauto.

    In Graubünden gibt es neu Mini-Automaten in den Bussen. Hier können Fahrgäste die Strecke eingeben und mit der Kreditkarte bezahlen. Das Ticket wird dann direkt auf die Karte geladen. Ausserdem gibt es für das System Wertkarten zu kaufen.

    Ansonsten sind Ticketkäufe auch über die SBB-App und andere digitale Verkaufsstellen möglich. Bis März 2026 bietet Postauto ausserdem eine Übergangsfrist. Gäste, die das neue System noch nicht kennen, können bis dahin beim Fahrpersonal noch ein Billett kaufen.

    Graubünden als Vorreiter

    Graubünden sei eine Ausnahme, so der Postauto-Sprecher weiter. Bislang gibt es nur beim Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) eine ähnliche Regelung. Auch dort können Fahrgäste beim Personal keine Tickets kaufen – allerdings gibts dort keine Mini-Automaten, sondern einfach die üblichen digitalen Verkaufsstellen.

    Im Kanton Tessin will Postauto per Ende 2026 eine Regelung wie in Graubünden einführen, bestätigte der Sprecher. Acht Verkehrsbetriebe wollen dort gemeinsam Mini-Automaten beschaffen und dann auf den Ticket-Verkauf in den Bussen verzichten.

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    Kommentare

    User #3731 (nicht angemeldet)

    P&R in Rapperswil SBB, letztes Jahr wurde der Bargeld/KK Automat abgeschafft, gleichzeitig die Gebühren um 20% erhöht. Also weniger Aufwand und als Dank mehr Kosten. Danke SBB und Staat.

    User #3195 (nicht angemeldet)

    Die Rückständigkeit der ewiggestrigen Bargeldfetischisten kostet uns Millionen. Wenigstens die Post spart. Bravo.

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