Stadt Zürich

Polizei verhaftet Rumänen nach Schmucktrickdiebstahl in Zürich

Keystone-SDA Regional
Keystone-SDA Regional

Zürich,

Die Stadtpolizei hat in Zürich einen Rumänen und eine Rumänin nach einem Trickdiebstahl festgenommen. Sie stahlen einer Frau in Altstetten Schmuck. Die Polizei warnt: Seit Anfang Jahr gingen schon 30 Meldungen zu solchen Trickdiebstählen ein.

Die Stadtpolizei Zürich verhaftete kürzlich zwei Rumänen wegen Schmuckdiebstählen. Seit Anfang Jahr häufen sich Trickdiebstähle. (Symbolbild)
Die Stadtpolizei Zürich verhaftete kürzlich zwei Rumänen wegen Schmuckdiebstählen. Seit Anfang Jahr häufen sich Trickdiebstähle. (Symbolbild) - KEYSTONE/WALTER BIERI

Die beiden 34-Jährigen schlugen am letzten Freitag zwischen 10.30 und 11 Uhr gleich zweimal zu, wie die Stadtpolizei Zürich am Dienstag mitteilte. In einem Fall meldete ein Passant, dass einer bisher unbekannten Frau eine Goldkette gestohlen wurde.

Im zweiten Fall stoppte ein weisses Fahrzeug neben einer 90-Jährigen, die zu Fuss auf dem Trottoir unterwegs war. Die Beifahrerin stieg in der Folge aus und fragte nach der nächsten Apotheke. Gleichzeitig steckte sie der älteren Frau einen Fingerring an und wollte ihr eine Halskette schenken.

Der Täterin gelang es in der Folge, der Rentnerin die getragene Halskette gegen eine mitgeführte Kette auszutauschen. Danach begab sich die Frau wieder zurück zu ihrem im Auto wartenden Komplizen. Die Polizei konnte das Auto später anhalten.

Bei den 34-jährigen Rumänen fanden die Polizisten diverse goldfarbene Ketten und Ringe. Die beiden werden sich vor der Staatsanwaltschaft verantworten müssen.

Seit Anfang des Jahres gingen bei der Stadtpolizei Zürich aus verschiedenen Stadtkreisen rund 30 Meldungen über sogenannte Schmuckdiebstähle ein, heisst es weiter. Dabei spreche die Täterschaft ihre Opfer häufig unter einem Vorwand an, beispielsweise indem sie nach dem Weg zu einer bestimmten Örtlichkeit fragt. Im Anschluss bedanke sich die Täterschaft meist auffallend überschwänglich für die erhaltene Auskunft. Dabei werde bewusst Körperkontakt gesucht.

Als vermeintliches Zeichen der Dankbarkeit legt die Täterschaft dem Opfer Billigschmuck, insbesondere Hals- oder Armbänder, an, wie die Stadtpolizei schreibt. Während die Aufmerksamkeit auf diese Geste gelenkt werde, entwende die Täterschaft unbemerkt den echten Schmuck der Opfer. Häufig würden die Geschädigten die Tat erst zu einem späteren Zeitpunkt, wenn sie feststellen, dass ihr echter Schmuck durch wertlosen Billigschmuck ersetzt wurde, bemerken.

Kommentare

Weiterlesen

wasser
104 Interaktionen
Wasserneid

MEHR AUS STADT ZüRICH

GC
128 Interaktionen
Fans ziehen Notbremse
2 Interaktionen
Wetzikon ZH
Langstrasse
Zürcher Mordprozess