Polizei löst illegale Riesenparty in Oberägeri ZG auf
Die Zuger Polizei hat am Samstag in Oberägeri eine illegale Party mit über 100 Beteiligten aufgelöst. Die Räumung sei laut der Polizei friedlich verlaufen. Die Gruppe war offenbar beim Chlausenchappeli zusammengekommen, um das Pfingstwochenende zu verbringen.

Allerdings hatten sie dafür kein Einverständnis der Landbesitzer eingeholt, wie die Kantonspolizei Zug am Sonntag mitteilte. Die Behörden räumten das Gebiet deshalb mit einem Grossaufgebot und stellten eine Musikanlage, einen Generator sowie weiteres Material sicher.
112 Personen seien kontrolliert und aus dem Kanton weggewiesen worden. Die meisten von ihnen hätten sich friedlich verhalten, so die Polizei weiter. Zunächst «renitente» Teilnehmende hätten schliesslich auch nach längeren Gesprächen dazu bewogen werden können, das Gelände freiwillig zu verlassen. Zu Festnahmen kam es nicht.
Die Teilnehmenden waren nach Angaben der Behörden zwischen 16 und 62 Jahre alt und aus verschiedenen Kantonen und dem nahen Ausland angereist. Eine Person habe noch medizinisch versorgt werden müssen. Die Zufahrt zum Chlausenchappeli war während der Räumung für mehrere Stunden blockiert. Schäden am Gebiet seien jedoch keine entstanden.






