Das Projekt «Mitenand statt Gägenand» in Aarau geht in die nächste Phase. Auf der Hauptachse der Aargauer Kantonshauptstadt gilt Tempo 30.
Tempo-30-Zone. (Symbolbild)
Tempo-30-Zone. (Symbolbild) - Nau.ch / Simone Imhof
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Ab Montag werden die Strassenmarkierungen auf der Bahnhofstrasse in Aarau für die nächste Phase des Projekts «Mitenand statt Gägenand» angepasst.

Ab dem 15. März startet der zweite Teil des Verkehrsversuches, bei dem auf der Hauptachse der Aargauer Kantonshauptstadt Tempo 30 gilt. Velos sind neu im Mischverkehr unterwegs.

Die seit August 2023 bestehenden Mehrzweckstreifen in der Mitte der Fahrbahn werden verbreitert und die bestehenden Velostreifen entfernt, wie das kantonale Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) am Mittwoch mitteilte.

Weil die Velofahrenden neu im Mischverkehr unterwegs sind, wird der Konflikt zwischen querenden Fussgängerinnen und Fussgängern mit Velos reduziert, die im Stau an der stehenden Fahrzeugkolonne vorbeifahren, wie das BVU schreibt.

Weitere Ziele des Experiments

Weiter gehe es darum, herauszufinden, wie der Veloverkehr funktioniere und ob es zu unerwünschtem Ausweichverkehr auf das Trottoir komme.

Mit dem Experiment im Massstab 1:1, das noch bis Ende August läuft, wollen die Stadt Aarau und der Kanton Aargau Erfahrungen für die definitive Gestaltung der vielbefahrenen Bahnhofstrasse sammeln. Dafür wurde das Tempolimit von 50 auf 30 reduziert, Lichtsignalanlagen ausgeschaltet und Fussgängerstreifen aufgehoben.

Die Strasse muss saniert werden, weshalb die Stadt Aarau und der Kanton Aargau gemeinsam die betriebliche und gestalterische Situation auf der Bahnhofstrasse überarbeiten.

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