Patienten erhalten nach Praxisschliessung in Ibach SZ ihre Akten

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    Schwyz,

    Das Amt für Gesundheit und Soziales hat die elektronischen Patientenakten der im Jahr 2021 geschlossenen Arztpraxis in Ibach entschlüsselt und archiviert.

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    Die geschlossene Arztpraxis in Ibach steht im Zentrum eines Gesundheitsskandals. - dpa-infocom GmbH

    Das Amt für Gesundheit und Soziales des Kantons Schwyz hat die elektronischen Patientenakten der 2021 geschlossenen Arztpraxis in Ibach entschlüsselt und archiviert. Betroffene Personen können ihre Akten kostenlos bei der Firma Archivsuisse anfordern.

    Die physischen Akten wurden den Betroffenen bereits anfangs 2023 zugänglich gemacht, wie die Staatskanzlei des Kantons Schwyz am Donnerstag mitteilte. Die elektronischen Akten hingegen befanden sich auf verschlüsselten Datenträgern, welche erst mittels eines technischen Verfahrens entschlüsselt werden mussten.

    Aufklärung nach Praxisschliessung

    Die Arztpraxis in Ibach musste im November 2021 schliessen. Ende 2021 wurde ein Strafverfahren gegen die Ärztin eröffnet. Sie soll verfallene Corona-Impfdosen an rund 100 Personen verabreicht haben.

    Da die Praxis die Impfungen unzureichend dokumentierte, startete der Kanton einen Aufruf, um herauszufinden, wer sich dort hat impfen lassen. In der Folge meldeten sich 202 Personen, denen die Ärztin ein Covid-Zertifikat ausgestellt hatte.

    46 von ihnen war eine Nachimpfung empfohlen worden. Laut Mitteilung der Staatskanzlei ist der Aufenthaltsort der Ärztin aktuell unbekannt.

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