Skyguide

    Passagierjets bleiben in Zürich am Boden

    Redaktion
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    Zürich,

    Wegen einer Radarstörung waren am Dienstagnachmittag zeitweise keine Starts möglich. Skyguide meldete Einschränkungen im ganzen Schweizer Luftraum.

    Skyguide
    Eine Mitarbeiterin von Skyguide im Tower des Flughafens Zürich Kloten lotst die Flugzeuge im Ab- und Anflug. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Radarausfall hat am Dienstagnachmittag Starts am Flughafen Zürich unterbrochen.
    • Nach 14.15 Uhr konnten zunächst keine grossen Passagiermaschinen mehr abheben.
    • Skyguide bestätigte eine technische Störung mit Einschränkungen im Schweizer Luftraum.

    Am Flughafen Zürich sind am Dienstagnachmittag wegen einer technischen Störung bei Skyguide vorübergehend keine Starts grosser Passagiermaschinen möglich gewesen. Nach Angaben von Skyguide war die Kapazität im gesamten Schweizer Luftraum eingeschränkt.

    Die letzte grössere Maschine vor dem Unterbruch startete um 14.15 Uhr nach Istanbul. Danach wurden aus dem Tower Verspätungen wegen eines Radarproblems angekündigt.

    Flughafen Zürich
    Nach 14.15 Uhr blieben grosse Passagiermaschinen in Zürich vorerst am Boden. (Archivbild) - Flughafen Zürich AG

    Rund eine halbe Stunde später konnte zwar ein einmotoriges Privatflugzeug abheben, die grossen Passagiermaschinen blieben jedoch zunächst am Boden.

    Skyguide bestätigt Einschränkungen im Luftraum

    Skyguide-Mediensprecher Vladi Barrosa bestätigte gegenüber dem «Tagesanzeiger» die technische Störung und die daraus folgenden Einschränkungen im Schweizer Luftraum.

    Bereits im August hatte ein Teilausfall bei der Vorfeldsicherung des Flughafens Zürich für Verspätungen gesorgt. Diese ist für die Bewegungen der Flugzeuge am Boden zuständig und gehört zum Flughafen Zürich.

    Wie viel Verständnis hast du für Flugverspätungen wegen technischer Störungen bei der Flugsicherung?

    Im Juni war es zudem zu einem fast zweistündigen Totalausfall des Skyguide-Radars gekommen. Ursache war damals ein Fehler beim Einspielen einer Sperrzone im Zusammenhang mit der Konferenz zum Iran-Krieg auf dem Bürgenstock.

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    Kommentare

    User #4928 (nicht angemeldet)

    So ein Quatsch. Die Flugzeuge haben doch selbst Radar und GPS. Bei guter Sicht spricht nichts dagegen, zu starten. Da sind wieder mal die staatlichen Wichtigtuer am Werk.

    User #5053 (nicht angemeldet)

    Gut so alles streichen. Es waren eh linke krawalltouris geplant.

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