Orientierungslauf: Aargauer Duo unter den besten in Europa!
Lenia Grimm und Kasimir Graber halten mit der europäischen Spitze mit.

Nach dem fulminanten Auftakt an den Jugend-Europameisterschaften in der Region von Nova Gorica (Slowenien), wo Lenia Grimm gleich zu Beginn im Sprint zu Bronze lief, ging es für die 18-jährige Rombacherin nicht mehr ganz so gut weiter.
Ihr 14. Rang (112 Startende) über die Langdistanz und der 3. Rang in einer Mixed-Staffel (nicht zum Medaillenspiegel zählend) waren trotzdem sehr respektabel. Ganz erfreulich waren auch die Leistungen des zweiten Läufers des Nachwuchskaders Aargau, Kasimir Graber von der OLG Suhr.
Starke Leistungen trotz Hitze und Höhenmetern
Im ruppigen, karstreichen Gelände, gespickt mit vielen Höhenmetern und teils etwas diffusem Wegnetz – es benötigte teilweise Fantasie, diese als solche zu erkennen – lief er auf Rang 18 von 106 Gestarteten.

Im Staffelrennen erreichte der junge Bibersteiner zusammen mit Lars Niggli und Linus Pusterla den feinen 8. Rang von 28 Teams.
Nochmals war gute Kartenarbeit gefragt. Die Hitze, welche im italienisch-slowenischen Grenzgebiet herrschte, forderte die jungen OL-Läuferinnen und -Läufer ebenfalls, kamen dann noch die etwas schweren Beine am dritten Wettkampftag hinzu.
Das Betreuerteam der Schweizer Jugendlichen zeigte sich trotz verpasster Staffelmedaille sehr zufrieden mit den Leistungen des nationalen Nachwuchses. Anfangs Juli geht’s dann mit internationalen Nachwuchswettkämpfen im OL weiter.
Im schwedischen Karlskrona steht die Junioren-WM für die 18-20-Jährigen an. Der Kanton Aargau wird dabei von Dario Dauwalder aus Birmenstorf (Cordoba OLC) und Sarina Grimm aus Rombach (OLK Argus) vertreten sein.
Hinweis
Dieser Artikel ist zuerst in den «Aarauer Nachrichten» erschienen.








