Openair Gampel lockt 76'000 Besuchende an
Die 40. Ausgabe des Openair Gampel hat 76'000 Besucherinnen und Besucher gezählt. Die Veranstalter setzten auf einen früheren Festivalstart.

Das Wichtigste in Kürze
- Bereits am Mittwoch lockt die «Walliser Spezialparty» viele Einheimische an.
- Der Dancetower zwischen den Hauptbühnen entwickelt sich zum Publikumsmagneten.
- Die Band «Sens Unik» feiert nach 15 Jahren Trennung ein viel beachtetes Bühnencomeback.
Die Organisatoren des Openair Gampel zogen eine positive Bilanz der diesjährigen Ausgabe, wie sie am Sonntag mitteilten. Insgesamt seien 76'000 Eintritte über die vier Festivaltage von Mittwoch bis Samstag verzeichnet worden.
Der Sonntag war im Rahmen des neuen Konzepts gestrichen worden. Deshalb habe man im Vergleich zu 2025 rund 20'000 Eintritte weniger gezählt, sagte Mediensprecher Olivier Imboden der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Das Festival begann erstmals offiziell bereits am Mittwoch. Eine wesentliche Neuerung war laut Mitteilung das Bühnenkonzept mit zwei Hauptbühnen, die direkt nebeneinander standen.
Neues Angebot wird Publikumsmagnet
Dazwischen befand sich ein sogenannter Dancetower mit DJ-Sets, der sich laut den Veranstaltern zu einem Publikumsmagneten entwickelte. Neu gab es zudem ein erweitertes Sportangebot mit Gym und Yoga in einem separaten Bereich, das rege genutzt worden sei.
Der neue Starttag am Mittwoch, der als «Walliser Spezialparty» gestaltet war, lockte auch viele Einheimische an. Der Donnerstag sei im Vergleich dazu etwas weniger stark besucht gewesen.

Am Freitag und Samstag war das Gelände nach Angaben der Veranstalter wieder sehr voll. Das musikalische Angebot sei breit gefächert gewesen.
Sens Unik nach Trennung wieder auf der Bühne
Der Samstag stand im Zeichen von Schweizer Musik. Bligg und Hecht lieferten laut Mitteilung energiegeladene Konzerte. Einen besonderen Auftritt absolvierten Sens Unik, die nach einer fünfzehnjährigen Trennung wieder auf der Bühne standen.
Trotz der grossen Besucherzahl verlief das Festival nach Angaben der Organisatoren aussergewöhnlich ruhig und friedlich, wie es weiter hiess.








