Stadt Zürich

    Obdachlose in Zürich: Sihlpost verschärft Massnahmen

    Marie Augustin
    Marie Augustin

    Zürich,

    Immer wieder halten sich in den Räumlichkeiten der Sihlpost in Zürich Obdachlose auf. Nun geht die Post mit verschärften Massnahmen dagegen vor.

    Sihlpost Zürich Verbot
    In den Räumlichkeiten der Zürcher Sihlpost halten sich immer wieder auch Obdachlose auf. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Postfachraum der Zürcher Sihlpost waren häufig Obdachlose anzutreffen.
    • Laut einer Postsprecherin erfolgten täglich Wegweisungen.
    • Nun sollen verschärfte Massnahmen die Probleme unterbinden.

    Seit dem Herbst 2023 häuften sich Vorfälle, bei denen Personen sich unrechtmässig und teils gewaltsam Zugang zum Postfachraum der Zürcher Sihlpost am Hauptbahnhof verschafften. Täglich müssen laut Post Personen weggewiesen werden, fünf Anzeigen wegen Hausfriedensbruch wurden eingereicht.

    Nerven dich die Obdachlosen in der Zürcher Sihlpost?

    Neben aufgerüsteten Eingangstüren, die ab 22.30 Uhr fest verschlossen bleiben, mahnt die Post nun auch mit einem Hinweisschild: «Der Aufenthalt in diesem Raum länger als 15 Minuten ist untersagt», heisst es darauf, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet.

    Strafanzeige: Kein Aufenthalt mehr für Obdachlose

    Zudem sei ein Aufenthalt vollständig untersagt, wenn dieser nicht zur Interaktion «mit den Postfächern, dem Einzahlungsgerät und dem Mypost24-Automaten» erfolge.

    Bei Zuwiderhandlungen würde eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs folgen, so das Hinweisschild.

    In der Vergangenheit hatten sich Kunden wiederholt über Obdachlose beschwert, die sich im Postfachraum niederliessen. Auch die Angestellten haben sich weniger sicher gefühlt.

    Seit den verschärften Kontrollen, Wegweisungen und der Zusammenarbeit mit der Polizei soll sich die Situation bereits gebessert haben.

    Vereinzelte Meldungen vor Sihlpost – kein Brennpunkt

    Laut der Zeitung und der Stadtpolizei Zürich komme es auch vor der Sihlpost zu gelegentlichen Vorfällen: Etwa einmal pro Monat würden dort bettelnde Personen oder solche aus der Betäubungsmittelszene weggewiesen. Als Brennpunkt sehen die Stadtpolizei und der städtische Betrieb SIP Züri die Sihlpost anhand der vereinzelten Meldungen nicht.

    Ein kommender Umbau des Postfachraums soll die Situation weiter verbessern.

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    Kommentare

    User #3262 (nicht angemeldet)

    Nun müssen sie in der Kirche schlafen 💤

    User #2787 (nicht angemeldet)

    die Post soll sich gefälligst solidarisch zeigen.

    Weiterlesen

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