Nur noch eine Hürde auf Bregys Weg zum Mitte-Parteipräsidium

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Der Walliser Nationalrat Philipp Matthias Bregy soll im Juni Gerhard Pfister als Mitte-Präsident ablösen – das letzte Wort haben die Delegierten.

    Philipp Matthias Bregy
    Philipp Matthias Bregy, derzeit Fraktionschef und Nationalrat aus dem Wallis, könnte im Juni die Führung der Mitte-Partei von Gerhard Pfister übernehmen. (Archivbild) - Parlament.ch

    Der Walliser Nationalrat und heutige Fraktionschef Philipp Matthias Bregy dürfte im Juni Gerhard Pfister an der Spitze der Mitte-Partei ablösen. Die Findungskommission hat am Freitag grünes Licht dafür gegeben. Bregy muss nun noch die Delegierten von sich überzeugen.

    Die Findungskommission prüfte und validierte Bregys Kandidatur. Zu diesem Zweck wurde der Oberwalliser von der Findungskommission angehört. Im Anschluss daran gab diese den Weg frei für die Kandidatur.

    «Wir sind einstimmig zum Schluss gelangt, dass Bregy alle Fähigkeiten und Voraussetzungen für das Amt mitbringt», sagte Ständerat Charles Juillard, Präsident der Findungskommission, in Bern vor den Medien. Er strich Bregys Leadership- und Kommunikationsqualitäten hervor.

    Bregy steht laut Findungskommission für Kontinuität und Stabilität

    Laut Findungskommissions-Vizepräsidentin und Nationalrätin Regina Durrer (NW) steht Bregy auch für Kontinuität und Stabilität. Er könne die eingeschlagene Strategie der Partei weiterentwickeln.

    Bregy ist ohne Konkurrenz. Zahlreiche als Interessenten und Interessentinnen Gehandelte verzichteten in den vergangenen Wochen und Monaten auf eine Kandidatur.

    Auch wenn er nun keinen eigentlichen Wahlkampf machen müsse, werde er die Zeit bis zur Delegiertenversammlung am 28. Juni in Bern nutzen, um mit den Mitte-Kantonalparteien zu sprechen, sagte Bregy. Damit habe er schon bei seinem Amtsantritt eine Idee, wie er die Partei künftig prägen wolle.

    Bregy betonte, dass er den Weg von Parteipräsident Pfister weiterführen wolle und er sich auch im Politstil nicht essenziell von ihm unterscheiden werde. «Es ist eine Herausforderung, eine Partei zu übernehmen, die Erfolg hat.» Das Ziel sei, dass die Mitte in allen Regionen der Schweiz «konsequent weiter wächst».

    Bregy: Fraktionschef, Jurist und Familienvater mit politischer Erfahrung

    Bregy ist seit 2019 Nationalrat und Mitglied der Wirtschaftskommission und der Rechtskommission. Seit Mai 2021 führt er die Mitte-Bundeshausfraktion an. Er ist von Beruf Rechtsanwalt und Vater zweier Kinder.

    Mit Bregy dürfte die Mitte-Partei auch künftig von einem Mann aus der Deutschschweiz geführt werden. Auch im Bundesrat sitzt mit Martin Pfister seit Kurzem ein Mann aus der Deutschschweiz.

    Das sei an sich kein Problem, sagte Durrer. Selbstverständlich seien «gute, starke Frauen» herzlich eingeladen, sich für künftige Spitzenämter in der Partei zu bewerben. Wichtiger als das Geschlecht sei aber die Persönlichkeit.

    Kommentare

    User #6454 (nicht angemeldet)

    Das passiert wenn man als Kind keine Spange getragen hat.

    User #2444 (nicht angemeldet)

    Mitte kommt sowieso nichts heraus. Mitte hat keine fähigen Personen

    Weiterlesen

    Philipp Bregy
    11 Interaktionen
    Einziger Kandidat

    MEHR AUS STADT BERN

    YB Köbi Brechbühl Nati
    20 Länderspiele
    YB Fassnacht Schweizer Nati
    3 Interaktionen
    Bei Sieg in Luzern
    gg
    104 Interaktionen
    Welt-Neuheit