Noch 36 Verletzte mit Schweizer Wohnsitz in ausländischen Spitälern

Keystone-SDA
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Bern,

Erste Patienten der Brandkatastrophe von Crans-Montana haben aufgrund ihres verbesserten Zustandes aus ausländischen Brandzentren in die Rehabilitation in der Schweiz überführt werden können. Derzeit werden noch 36 Patienten mit Wohnsitz in der Schweiz im Ausland behandelt.

Brandopfer
Noch 36 Verletzte mit Schweizer Wohnsitz in ausländischen Spitälern. - keystone

Unter diesen 36 Personen sind 16 Personen Schweizer und fünf Patientinnen und Patienten ausländischer Nationalität mit Wohnsitz in der Schweiz, wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs) am Dienstag weiter mitteilte. 16 davon werden in Frankreich, fünf in Deutschland, 12 in Italien und drei in Belgien behandelt.

Vor einer Woche waren noch 39 Opfer der Brandkatastrophe in Spitalpflege im Ausland gewesen. Unter den Verletzten im Ausland gibt es aber weiterhin Personen, die in einem kritischen Zustand sind.

In der Schweiz selber werden derzeit laut den neusten Angaben 31 Patientinnen und Patienten stationär behandelt. 22 Patientinnen und Patienten befinden sich in Spitälern und neun in Rehabilitationskliniken.

Neben den Rückverlegungen aus dem Ausland wird auch die Verlegung aus Schweizer Akutspitälern in die Rehabilitation geplant. Die auf die Rehabilitation von Personen mit Brandverletzungen spezialisierten Suva-Kliniken in Bellikon AG und Sitten bauten ihre Kapazitäten aktuell aus, heisst es in der Medienmitteilung.

«Es zeichnet sich ab, dass alle Patientinnen und Patienten mit Schweizer Staatsbürgerschaft oder Wohnsitz in der Schweiz auch in einer Rehaklinik in der Schweiz behandelt werden können», schreibt das Babs weiter. Bei der medizinischen Behandlung gelte es auch, die psychosoziale Begleitung sicherzustellen.

Die strategische und politische Koordination der Reha-Kapazitäten übernimmt die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren unter Beteiligung von Kantonen, Bundesstellen und Rehakliniken.

Operativ koordiniert wird die Rückverlegung aus dem Ausland durch ein Medical Board von Expertinnen und Experten aus Schweizer Verbrennungszentren, Rehakliniken und weiteren Fachpersonen. Das Medical Board stellt dabei den Kontakt zu den europäischen Verbrennungszentren sicher und koordiniert den Transport und die Aufnahme in die Schweizer Einrichtungen.

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Kommentare

User #2205 (nicht angemeldet)

Interessant wäre noch wie die Jungen Fr. 250 Eintritt bezahlen konnten. Ich habe in diesem Alter nicht mal soviel Lehrlingslohn gehabt. Und Getränke waren noch extra.

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