Neuer Höchststand bei den gemeinnützigen Stiftungen in der Schweiz
Die Anzahl der Stiftungen in der Schweiz hat Ende 2025 mit rund 13'800 aktiven Stiftungen einen neuen Höchststand erreicht. Mit einem Zuwachs an 31 Stiftungen erzielte der Kanton Genf den grössten Zuwachs, während Basel-Stadt nach wie vor die höchste Stiftungsdichte aufweist.

Im vergangenen Jahr wurden schweizweit 325 neue gemeinnützige Stiftungen gegründet, während 253 gelöscht wurden, wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Vorbericht zum Schweizer Stiftungsreport hervorgeht. Damit stieg die Gesamtzahl auf 13'782 aktive Stiftungen an.
Damit sei der Nettozuwachs 2025 mit 72 Stiftungen deutlich höher ausgefallen als im Vorjahr, als die Zahl um 30 Stiftungen angestiegen war, heisst es. Neben Genf verzeichnete der Kanton Tessin mit einem Plus von 16 Stiftungen den höchsten Zuwachs.
Im Kanton Zürich gibt es mit 2218 die meisten Stiftungen. Basel-Stadt weist mit 42,9 Stiftungen pro 10'000 Einwohnerinnen und Einwohner mit Abstand die höchste Stiftungsdichte auf – gefolgt von den Kantonen Zug (34,2) und Glarus (27,5). Gesamtschweizerisch beläuft sich die Dichte auf 15,1 Stiftungen pro 10'000 Einwohnerinnen und Einwohner.
Der Schweizer Stiftungsreport wird vom Center for Philanthropy Studies (CEPS) der Universität Basel, vom Verband der Schweizer Förderstiftungen Swiss Foundations und dem Zentrum für Stiftungsrecht an der Universität Zürich publiziert. Der definitive Report mit detaillierten Angaben wird für Mai angekündigt.






