Neuenburger Ex-Regierungsrat leitet «runden Tisch» zu Crans-Montana
Der ehemalige Neuenburger Regierungsrat Laurent Kurth wird die Rundtischgespräche zur Bewältigung der Brandkatastrophe von Crans-Montana leiten. An seiner Sitzung vom Mittwoch hat der Bundesrat Kurth zum Präsidenten dieser Institution ernannt.

Als ehemaliger Vorsteher des Departements für Finanzen und Gesundheit im Kanton Neuenburg habe Laurent Kurth viel Erfahrung bei der Steuerung von sehr komplexen Verfahren mit vielen verschiedenen Interessensvertretern. Das schrieb der Bundesrat am Mittwoch zur Begründung seiner Wahl in einer Mitteilung.
Als Präsident des «runden Tischs» solle Kurth die Opfer der Brandkatastrophe, ihre Angehörigen, die betroffenen Versicherungen, potenziell leistungspflichtigen Personen sowie die zuständigen Behörden zusammenbringen. Dies mit dem Ziel, den Dialog zu vereinfachen und die Betroffenen bei der Erarbeitung von aussergerichtlichen Vergleichslösungen zu unterstützen.
Kurth gehörte der Neuenburger Regierung von 2012 bis Anfang 2024 an. Der Sozialdemokrat ist laut Bundesratsangaben derzeit als selbständiger Berater in den Bereichen Gesundheitswesen, Organisationen und öffentliche Finanzen tätig. Er wird seine Arbeit als Präsident des «runden Tischs» sofort aufnehmen.
Das neue Bundesgesetz über die Unterstützung der Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana vom 1. Januar 2026 sieht vor, dass der Bund zur Bewältigung der Ereignisse einen «runden Tisch» unter der Schirmherrschaft des Bundes einsetzt.






