Neue Umfrage: Glücklich? Das sagen drei Viertel der Schweizer
Eine neue Umfrage hat Schweizerinnen und Schweizer gefragt, ob sie Glück im Leben haben. Drei Viertel der Befragten waren sich dabei einig.

Das Wichtigste in Kürze
- 75 Prozent der Menschen in der Schweiz haben Glück im Leben.
- Das geht aus einer neuen Umfrage hervor. Befragt wurden 1866 Personen.
- Fast jeder Zweite glaubt jedoch, Lebensträume zu lange aufgeschoben zu haben.
Drei Viertel der Menschen in der Schweiz haben nach eigener Einschätzung Glück im Leben.
Dennoch glaubt fast jede zweite Person, persönliche Lebensträume zu lange aufgeschoben zu haben.
Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage vom Juni 2026. Durchgeführt wurde sie von Sotomo im Auftrag des Versicherers Helvetia.
Alltagssituationen kosten Überwindung
Für die Umfrage standen 1866 erwachsene Personen in der deutsch- und französischsprachigen Schweiz Rede und Antwort.
69 Prozent der erwachsenen Bevölkerung würde sich im Alltag gerne mehr zutrauen. Bei den 18- bis 34-Jährigen sind es sogar 81 Prozent.

Besonders viel Überwindung kosten dabei laut Umfrage alltägliche Situationen wie «Nein» zu sagen. Aber auch Konflikte offen anzusprechen oder andere um Hilfe zu bitten bereite Mühe.
Ältere und Reichere empfinden am meisten Glück im Leben
Knapp drei Viertel der Menschen in der Schweiz haben nach eigener Einschätzung Glück im Leben.
Besonders ausgeprägt ist dieses Gefühl bei Menschen über 65 Jahren (87 Prozent). Auch finanziell gut Situierte mit einem Äquivalenzeinkommen von über 6000 Franken (88 Prozent) haben dieses Gefühl.
Liegt das Äquivalenzeinkommen unter 4000 Franken, sind es nur noch 58 Prozent, die angeben, meistens oder oft Glück zu haben. Nur eine sehr kleine Minderheit der Schweizer Bevölkerung (3 Prozent) nimmt das eigene Leben überwiegend als vom Pech geprägt wahr.
Veränderung wird oft positiv gewertet
Das positive Lebensgefühl übersetze sich allerdings nicht immer in entschlossenes Handeln, heisst es in der Befragung. Nahezu jede zweite Person gibt an, persönliche Lebensträume zu lange aufgeschoben zu haben.
Besonders verbreitet ist dieses Empfinden in den mittleren und jüngeren Altersgruppen.

Doch wer Veränderungen wage, blicke später meist positiv darauf zurück, heisst es in der Medienmitteilung.
Traue man sich etwas zu, würden die Lebensereignisse im Rückblick mehrheitlich positiv beurteilt. So zum Beispiel der Schritt in die Selbstständigkeit, ein beruflicher Neuanfang (beide 93 Prozent) oder sogar eine Trennung (69 Prozent).








