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    Nationalrat Andreas Glarner will Präsident der Aargauer SVP bleiben

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    Aarau,

    Andreas Glarner kandidiert erneut für das Präsidium der Aargauer SVP. Der Nationalrat steht wegen seines politischen Stils in der Kritik – auch parteiintern.

    Andreas Glarner
    Am Dienstag stehen Andreas Glarner und Hansi Voigt vor dem Aargauer Obergericht. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Andreas Glarner will Präsident der Aargauer SVP bleiben.
    • Trotz auch parteiinterner Kritik an seinem Politstil stellt er sich zur Wahl.
    • Seit 2020 präsidiert der Nationalrat die Kantonalpartei.

    Der Aargauer SVP-Nationalrat Andreas Glarner wird erneut für das Amt des Kantonalpräsidenten kandidieren. Dies teilte die Partei nach einer Sitzung des Kantonalvorstands der Partei mit. Der 62-jähriger Politiker war parteiintern wiederholt wegen seines politischen Stils kritisiert worden.

    Parteipräsident Glarner stelle sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung, hiess es in der Medienmitteilung vom Donnerstagabend nach der Sitzung. Auch die beiden Vizepräsidenten würden wieder antreten. Die Delegierten werden Ende April 2025 am Parteitag entscheiden.

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    Wegen seines politischen Stils steht Andreas Glarner auch parteiintern in der Kritik. - keystone

    Glarner ist seit dem Jahr 2020 Präsident der Kantonalpartei. Er war von der Delegiertenversammlung nach einer kämpferischen Rede an die Spitze der wählerstärksten Aargauer Partei gewählt worden. Er setzte sich gegen einen internen Bewerber durch, der sich für eine Zusammenarbeit mit anderen bürgerlichen Parteien und für eine lösungsorientierte Politik ausgesprochen hatte.

    Glarner, der seit 2015 im Nationalrat sitzt, hat vor allem mit provokativen Beiträgen in den sozialen Medien wiederholt Kritik ausgelöst, auch in den eigenen Reihen. Die Beiträge würden der Kantonalpartei schaden, hiess es.

    Glarner auch mit Immunitätsproblemen

    Mitte November hatte die Immunitätskommission des Nationalrats entschieden, dass Glarner nach Äusserungen gegen den Islam auf der Plattform X nicht durch parlamentarische Immunität geschützt sein soll.

    Auch bei den kantonalen Wahlen im Oktober gab es Kritik. Nach einem Beitrag von Glarner auf der Plattform X erhielt eine Grossrätin der Mitte-Partei eine Morddrohung. In einer gemeinsamen Erklärung verlangten Mitte, SP, FDP, GLP, Grüne und EVP eine Entschuldigung von Glarner. Was Glarner bewusst gegen die Grossrätin ausgelöst habe, sei «unverantwortlich und grenzt an Hetzerei», hiess es.

    Unter Kantonalpräsident Glarner legte die Partei bei den kantonalen Wahlen im Oktober zu. Im Grossen Rat gewann die SVP fünf zusätzliche Sitze und kommt neu auf 48 Mandate. Sie steigerte den Wähleranteil um 3,6 Punkte auf 30,31 Prozent. Auch verteidigte die Partei mit Nationalrätin Martina Bircher auf Anhieb den zweiten SVP-Sitz im Regierungsrat.

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    Kommentare

    User #1813 (nicht angemeldet)

    Die SVP braucht es nicht, die sind noch nicht in der realen Welt angekommen. Zuerst Arbeiten und dann kann man Wünschen.

    User #5903 (nicht angemeldet)

    Die Amis haben Trump, die Aargauer haben Glarner!

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