Feuerwehr

    Nager verfressen Kabel in Badi – Feuerwehr muss helfen

    Anna Baumert
    Anna Baumert

    Lenzburg,

    Eine Aargauer Badi konnte nicht wie geplant am Freitag die Saison eröffnen – denn es wurde an Kabeln geknabbert. Die Übeltäter sind Nagetiere.

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    Die Badi Rupperswil-Auenstein muss ihre Eröffnung verschieben. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Aargauer Badi Rupperswil-Auenstein bleibt bis auf unbestimmte Zeit geschlossen.
    • Am Freitag hätte sie eröffnen sollen – stattdessen gab es einen Feuerwehreinsatz.
    • Schuld daran sind unter anderem Nagetiere, die sich an Kabeln zu schaffen gemacht haben.

    Eigentlich hätte die Aargauer Badi Rupperswil-Auenstein letzten Freitag Saisoneröffnung feiern sollen. Aber «eine Verknüpfung von mehreren unglücklichen Umständen» machte ihr einen Strich durch die Rechnung: Am Eröffnungstag mussten die Feuerwehr und die Chemiewehr anrücken.

    «Dass wir im Bereich der Technik Nachholbedarf haben, hat mit mehreren Störungen im Hintergrund bereits die letzte Saison gezeigt.» Das schreibt Daniel Marti, Gemeindeammann von Rupperswil und Teil der Schwimmbadkommission, in einer Mitteilung.

    Doch damit nicht genug: «Erschwerend kommt hinzu, dass Nagetiere im Steuerungsschrank mehrere Kabel verfressen haben.» Auch einige Pumpen hätten nicht störungsfrei aus dem Winterschlaf gestartet werden können.

    All diese einzelnen Ereignisse zusammen hätten zu dem Zwischenfall vom Freitag geführt. «Dank der richtigen Reaktionen des Badi-Personals konnte Schlimmeres verhindert werden», hält Marti fest.

    Gemeinde arbeitet mit «Hochdruck» an Lösung

    Und: «Der Schwimmbadbetrieb wird bis auf unbestimmte Zeit eingestellt.» Grundsätzlich sei es aktuell zwar möglich, bei rund 22 Grad Wassertemperatur und einwandfreier Wasserqualität zu schwimmen.

    Aber: «Uns ist es jedoch genauso wichtig, dass hinter den Kulissen die Steuerung, der Betrieb und die Wasseraufbereitung einwandfrei funktionieren. Noch wichtiger ist, dass unser Personal keinen zusätzlichen Risiken ausgesetzt ist.»

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    Man arbeite mit Hochdruck an der Problemlösung, verspricht der Gemeindeammann. «Sobald wir die Badi wieder eröffnen oder ein Datum in Aussicht stellen können, werden wir wieder breit informieren.»

    Die Wasserratten in der Region müssen sich also noch etwas gedulden, bis ihre Badi die Tore wieder öffnet.

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