Nach Mail-Affäre bei Zuger Polizei: Kaderpolizist muss gehen

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Nach der Mail-Affäre vom Dezember 2019 scheidet der Chef der Zuger Sicherheitspolizei aus dem Korps aus.

Nach einer Mail-Affäre scheidet der Chef der Zuger Sicherheispolizei aus dem Korps aus. (Symbolbild)
Nach einer Mail-Affäre scheidet der Chef der Zuger Sicherheispolizei aus dem Korps aus. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/URS FLUEELER

Nach der Mail-Affäre vom Dezember 2019 scheidet der Chef der Zuger Sicherheitspolizei aus dem Korps aus.

Dies im gegenseitigen Einvernehmen, teilte die Sicherheitsdirektion am Mittwoch mit. Zudem sistierte der Staatsanwalt das entsprechende Strafverfahren. Die Zuger Polizei hatte das Kadermitglied und eine Mitarbeiterin im Dezember 2019 freigestellt und eine Untersuchung eingeleitet.

Grund war, dass der private Mailverkehr von und zwischen den beiden Angestellten öffentlich geworden war. In den Mails ging es unter anderem um angebliche Affären des Kaderpolizisten.

Das eröffnete Strafverfahren sei nun sistiert worden, teilten die Zuger Strafverfolgungsbehörden am Mittwoch mit. Im Fokus der Ermittlungen stand die Frage, ob die Mitarbeiterin das E-Mail tatsächlich versendet hatte und dadurch eine Amtsgeheimnisverletzung begangen habe. Oder ob eine Drittperson für den Verwand verantwortlich war.

Es konnten keine Hinweise gefunden werden, dass die Mitarbeiterin die E-Mail-Nachricht versendet hatte, heisst es weiter. Die Ermittlungen nach einer Drittperson als Absender hätten ebenfalls zu keinem Ergebnis geführt.

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