Nach der grossen Hitze in der Schweiz kamen die Gewitter
Heftige Gewitter sind am Freitagabend über die Schweiz gezogen. SRF Meteo berichtete von landesweit mehr als 15'000 Blitzen, Starkregen und Hagelkörnern so gross wie Golfbälle.

Zudem habe es Sturmböen gegeben, sagte SRF-Meteorologe Thomas Bucheli in der Sendung. In Luzern etwa sei eine Böe mit einer Geschwindigkeit von 91 km/h gemessen worden. In Sihlbrugg fielen gemäss dem Ticker der Wetterredaktion von Schweizer Radio und Fernsehen 50 Millimeter Regen, in Zürich-Leutschenbach waren es 37 Millimeter.
Zu den besonders betroffenen Orten gehörte die Stadt Zürich. Wegen umgeknickter Bäume war der Trambetrieb namentlich in der Innenstadt eingeschränkt. Um eine vollständige Betriebseinstellung handle es sich nicht, teilte das Contact Center des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit: «So schlimm ist es nicht.» Hauptproblem sei, dass Fahrleitungen heruntergerissen worden seien.
Bilder auf der News-Website «20 Minuten» auf «blick.ch» und in sozialen Medien zeigten unter anderem ein durch herumfliegende Äste eingeschlagenes Schaufenster bei der Sihlpforte und Regenwasser, das in die Haupthalle des Zürcher Hauptbahnhofs eindrang.
Die Notrufzentrale der Stadtpolizei Zürich verzeichnete nach eigener Aussage sehr viele Anrufe. Vorübergehend habe man nicht mehr alle Anrufe sofort bearbeiten können. Einen Überblick über allfällige Gewitterschäden konnte sie auf Anfrage zunächst nicht geben.
Betroffen waren auch weitere Regionen. Hagel gab es beispielsweise in Spiez im Berner Oberland und in Buochs im Kanton Nidwalden.










