Mutter würgt Lehrerin vor den Augen der Schüler
Das Wichtigste in Kürze
- Mitte September schaltete das Schulhaus Wolfsmatt die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde ein.
- Der betroffene Schüler wurde daraufhin aus der Familie geholt.
- Die Mutter des elfjährigen Jungen reagierte mit Gewalt und verprügelte die Lehrerin ihres Sohnes.
Alles begann am 19. September: Die Kindes-
und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) entzieht
einem Elternpaar aus Dietikon ZH die Obhut für ihren elfjährigen
Bub. Grund dafür sei eine
platzierte Massnahme gewesen.
Die Eltern schöpften sofort den Verdacht, dass die 41-jährige Lehrerin hinter der Meldung stecke und stürmten am darauffolgenden Tag das Klassenzimmer ihres Sohnes. Die Mutter mit afrikanischen Wurzeln habe auf die Lehrerin eingeschlagen und sie gewürgt, schildert eine Schülerin dem «Blick». Weiter soll sie gedroht haben, die Lehrerin und ihren Sohn zu töten. Der Vater sei währenddessen einfach nur an der Tür gestanden und habe gelacht. Die Polizei konnte dem ganzen Spektakel schliesslich ein Ende setzen und nahm die Eltern fest.
Tatsächlich soll die Schule Wolfsmatt die Behörden eingeschaltet haben. Gegenüber der Zeitung sagt Schulvorstand Jean-Pierre Balbiani, dass es dem Schüler «sehr schlecht» ging. Sein Körper soll sogar mit blauen Flecken gezeichnet gewesen sein.
Wachhund Arthus sorgt für Sicherheit
Die Eltern, die immer noch in Haft sein sollen, hatten ihre
Tat im Vorfeld angekündigt. «Die Lehrerin sagte uns kurz bevor sie
auftauchten, dass etwas passierten könnte. Jemand solle Hilfe holen, falls sie
angegriffen werde», sagt eine Schülerin. Entsprechende Massnahmen habe
die Schule inzwischen ergriffen. Wie «Blick» erfuhr, habe die
Klasse nun eine Wachhund names Arthus. Die Mutter solle nämlich panische Angst vor Hunden haben.