Obwohl in der Schweiz immer mehr elektrische Geräte in Gebrauch sind, ist ihr Stromverbrauch gesunken. Im Zeitraum zwischen 2002 und 2020 stieg die Zahl der Kühlschränke, Computer und ähnlicher Apparate um 41,8 Prozent. Diese verbrauchten aber 15,6 Prozent weniger Strom.
Ein Smart-Kühlschrank der Firma Samsung auf der Technik-Messe CES in Las Vegas. Foto: John Locher/AP/dpa
Ein Smart-Kühlschrank der Firma Samsung auf der Technik-Messe CES in Las Vegas. Foto: John Locher/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • 2020 gab es in der Schweiz 49,5 Millionen Haushaltgrossgeräte sowie IT-, Büro und Unterhaltungselektronik-Apparate, wie das Bundesamt für Energie (BFE) aufgrund von Daten der Branchenverbände am Dienstag mitteilte.

Die Geräte verbrauchten 6578 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom und damit 11,8 Prozent des gesamten Stromendkonsums der Schweiz.

Die Effizienzgewinne der IT-, Büro- und Unterhaltungselektronikgeräte waren seit 2000 dank grösserer Technologiesprünge mit 56 Prozent höher als jene der Haushaltgrossgeräte (30,3 Prozent seit 2002). Der gemittelte Verbrauch der Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Kühlschränke oder Waschmaschinen nahm von 386 kWh im Jahr 2002 auf 276 kWh im letzten Jahr ab. Bei den Elektronikgeräten gab es zwischen 2002 und 2020 einen Rückgang von 129,8 auf 47,9 kWh.

Insgesamt waren 2020 über 18,4 Millionen Haushaltgrossgeräte in Betrieb, 36 Prozent mehr als 2005. bei den IT-, Büro- und Unterhaltungselektronik-Geräten waren es rund 31 Millionen und damit 54,3 Prozent mehr als 2000.

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