Leichter Rückgang der Verdachtsfälle von Schwarzarbeit im Jahr 2025
Die Zahl der Verdachtsfälle von Schwarzarbeit in der Schweiz hat sich im Jahr 2025 auf 14'147 belaufen. Die Zahl ging im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozent zurück, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft am Mittwoch mitteilte.

Im vergangenen Jahr führten die kantonalen Kontrollbehörden 14'450 Betriebskontrollen durch und überprüften 44'083 Personen. Dies sind Zahlen, die laut dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) gegenüber 2024 leicht rückläufig sind. Die Kontrollen konzentrierten sich hauptsächlich auf die Branchen Gastgewerbe, Handel und Baugewerbe.
Die Verdachtsfälle betrafen zu 35 Prozent das Sozialversicherungsrecht, zu 33 Prozent das Ausländerrecht und zu 32 Prozent die Quellensteuer. Die Zahl der von den Behörden bestätigten Sanktionen stieg jedoch um 9 Prozent auf 3493 Fälle.
Das Seco wies darauf hin, dass die Verdachtsfälle vor den ergänzenden Untersuchungen erfasst werden. Daher liessen sie keine endgültigen Schlussfolgerungen über die Entwicklung der Schwarzarbeit zu.
Der Gesamtbetrag der von den Kantonen eingenommenen Gebühren und Bussen belief sich auf 1,17 Millionen Franken, was einem Rückgang von 3 Prozent entspreche. Zudem seien 90 Arbeitgeber mit einem Ausschluss von öffentlichen Aufträgen sanktioniert worden, davon fast alle – nämlich 86 – im Kanton Genf. Im Tessin seien es zwei, in Waadt und Aargau jeweils eine. Im Durchschnitt der letzten fünf Jahre wurden jährlich 67 Sanktionen verhängt, wie das Seco weiter schrieb.






