Leiche nach grosser Suchaktion im Bodensee gefunden
Im Bodensee wird nach einer Suchaktion eine weibliche Leiche entdeckt – eine Obduktion soll nun die Identität klären.

Am Bodensee ist es nach einem Notruf auf einer Fähre zu einem grossen Polizeieinsatz gekommen. Passagiere meldeten eine Frau, die mutmasslich über Bord gegangen sein soll, wie der «SWR» berichtet.
Rettungskräfte suchten der «Bild» zufolge daraufhin stundenlang mit Booten, Drohnen und einem Hubschrauber nach der vermissten Person. Auch die Wasserschutzpolizei und Suchhunde waren im Einsatz.
Erste Suchmassnahmen blieben zunächst ohne Ergebnis. Die Behörden gingen zeitweise von einer möglichen Fehleinschätzung des Zeugen aus.
Fund der Leiche bei Güttingen
Am Montagnachmittag wurde auf Schweizer Seite des Bodensees vor Güttingen laut dem «SWR» eine tote Frau im Wasser entdeckt. Der Fundort liegt rund fünfzehn Kilometer von Konstanz entfernt.
Die Polizei bestätigte später, dass es sich bei der gefundenen Person um eine Frau handelt. Eine Identität konnte laut der «T-online» bislang nicht festgestellt werden.
Die Staatsanwaltschaft prüft laut Angaben die Anordnung einer Obduktion. Diese soll klären, wer die Frau ist und wie sie ums Leben kam.
Ermittlungen zum Zusammenhang
Ein Passagier der Fähre hatte der «T-online» zufolge zuvor angegeben, eine Frau an der Reling gesehen zu haben. Kurz darauf habe er ein Platschen gehört und einen Sturz ins Wasser vermutet.
Ob die tote Frau tatsächlich mit dem Vorfall auf der Fähre in Verbindung steht, ist weiterhin unklar. Die Ermittler prüfen alle möglichen Szenarien.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und arbeitet mit den Schweizer Behörden zusammen. Weitere Ergebnisse sollen nach der Obduktion erwartet werden, wie der «SWR» schreibt.












