Langnauer Gemeinderat reagiert auf Massenkündigung in Vita-Siedlung

Auf die Massenkündigungen in der Siedlung Vita reagiert der Langnauer Gemeinderat.

Vita-Siedlung Langnau Kündigung
Hunderte Mieterinnen und Mieter der Vita-Siedlung in Langnau am Albis haben eine Kündigung erhalten. - Keystone

Nach der Massenkündigung in der Vita-Siedlung in Langnau am Albis hat sich am Mittwoch der Gemeinderat zu Wort gemeldet. In einer Stellungnahme bedauerte er die gleichzeitige Kündigung aller Mietverhältnisse und betonte, dass der städtebauliche Vertrag eine bauliche Etappierung vorsieht.

Mit der Etappierung solle eine sozialverträgliche Sanierung der Siedlung erreicht werden, hielt der Gemeinderat in einem am Mittwoch veröffentlichten Statement fest.

Schlichtungsverfahren als letzter Ausweg?

Eine Delegation des Gemeinderats werde mit der Zürich Invest AG in Kontakt treten. Wenn keine Einigkeit erzielt werden könne, werde das vertraglich vorgesehene Schlichtungsverfahren ausgelöst werden, betonte der Gemeinderat.

Aktuell gibt es in der Vita-Siedlung 265 Wohnungen. Künftig sollen es 550 sein, also mehr als doppelt so viele. Die Überbauung stammt aus den 1960er-Jahren. Der Baustart für die Komplettrenovation und Verdichtung ist für den 1. Oktober 2026 geplant.

Kommentare

User #3275 (nicht angemeldet)

Wenn die Bevölkerung der Schweiz jährlich um 90'000 Personen zunimmt, müsste jedes Jahr eine Infrastruktur in der Grössenordnung der Stadt Luzern gebaut werden. Oder ... 90'000 Personen, 4 Personen pro Wohnung und bei 250 Arbeitstagen müssten pro Tag 90 Wohnungen fertig gestellt werden. Das schafft die Schweiz nicht und so entstand die Wohnungsnot und die gekündigten Personen werden es schwer haben eine zahlbare Wohnung zu finden. Auch im 2026 wird die Bevölkerung massiv wachsen.

User #6282 (nicht angemeldet)

Träumt schön weiter oben lobbyiert ist es denen egal was unten im immobereich passiert mit pleti und kreti, das finanzsystem hat heute alle mieter im sack und macht genau was es will.

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