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    Kündigungen und neue Stellen bei SRF ab Mitte Januar

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Beim SRF werden Mitte Januar die ersten Kündigungen ausgesprochen. 66 Vollzeitstellen werden in einer ersten Etappe abgebaut.

    SRF Zürich
    Das Sendezentrum von SRF in Zürich. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Beim Schweizer Radio und Fernsehen werden ab Mitte Januar Stellen abgebaut.
    • Gleichzeitig werden aber neue Stellen geschaffen, um die Digitalisierung voranzutreiben.
    • Die Mitarbeiter wurden am Mittwoch von SRF-Direktorin Wappler darüber informiert.

    An einer Personalveranstaltung per Livestream informierte SRF-Direktorin Nathalie Wappler am Mittwoch über die nächsten Schritte des bereits angekündigten Sparprogrammes.

    Die Mitarbeitenden würden ab Mitte Januar innerhalb der Abteilungen über die konkreten Massnahmen informiert. Ab diesem Zeitpunkt würden auch die Kündigungen ausgesprochen.

    Auch für Modernisierung

    Ziel der Kündigungen ist es nicht nur, die Kosten wegen der Corona-bedingt eingebrochenen Werbeeinahmen zu reduzieren. Mit einem Austausch von einem Teil des Personals soll aus dem SRF auch ein moderneres Medienunternehmen mit mehr digitalen Inhalten werden.

    srf nathalie wappler
    Nathalie Wappler ist seit 2019 Direktorin von SRF. - keystone

    Während die ersten 66 Stellen abgebaut werden, wird das SRF deshalb zur gleichen Zeit 89 Vollzeitstellen aufbauen. Wie viele Mitarbeitenden von einer «alten» Funktion in eine «neue» wechseln können, ist unklar. Diese neuen Stellen und Berufsbilder seien für die digitale Transformation bei SRF nötig, so das Unternehmen.

    Sozialplan wird ausgearbeitet

    Für die Entlassenen wird ein Sozialplan ausgearbeitet. Die Verhandlungen zwischen der SRG und das Syndikat Schweizer Medienschaffender (SSM) sind noch im Gang. Voraussichtlich Mitte Dezember wollen beiden Seiten über die Ergebnisse informieren.

    Bis in zwei Jahren will das SRF 211 Stellen abbauen und gleichzeitig 95 Stellen durch neue Funktionen ersetzen. Unter dem Strich werden bis 2022 also 116 Stellen gestrichen.

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