Stadt Luzern

    Luzern: Gruppe Kulturschaffender ist unzufrieden mit Kulturpolitik

    Keystone-SDA Regional
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    Luzern,

    Eine Gruppe Luzerner Kulturschaffender übt Kritik an der Kulturpolitik der Stadt im Zusammenhang mit der Planung des neuen Theaters.

    uzerner Theater
    Das Projekt für das neue Luzerner Theater umfasst den Erhalt des bestehenden Gebäudes und einen Anbau. Das 2022 vorgestellte Konzept wurde inzwischen überarbeitet. - Stadt Luzern

    Eine Gruppe Luzerner Kulturschaffender kritisiert im Zusammenhang mit der Projektierung des neuen Theaters die Kulturpolitik. In einem offenen Brief fordert sie mehr Engagement der Stadt für die freie Szene. Das neue Theater müsse dazu genutzt werden, die kulturelle Vielfalt zu fördern.

    Falsch wäre es gemäss der Gruppe, wenn in dem geplanten Neubau die bestehenden Betriebsstrukturen sowie Produktions- und Arbeitsbedingungen weitergeführt würden, heisst es in dem am Donnerstagabend publizierten offenen Brief.

    Die Gruppe fürchtet, dass die freie Szene im neuen Theater keinen Platz habe, weil die Miete der Räume zu teuer sein werde. Die im Projekt budgetierten Mieteinahmen widersprächen dem Ziel eines offenen und niederschwellig zugänglichen Theaters, hiess es.

    Nicht nur das Betriebskonzept für das neue Theater, sondern auch die Subventionspolitik wird von der Gruppe kritisiert.

    «Grosses Potenzial braucht Wertschätzung»

    «Die Luzerner Kulturszene hat ein zurzeit zu wenig beachtetes grosses Potenzial, welches dringend mehr Wertschätzung bedarf und besser gefördert werden muss», hiess es im Brief.

    Bevor ein neues Luzerner Theater gebaut werde, brauche es einen «ehrlichen Dialog» mit lokalen Kollektiven, Festivals und Kulturproduktionen über konkrete Zusammenarbeiten, teilte die Gruppe mit. Alle sollten am kulturellen Leben von Luzern partizipieren können, und nicht nur das Luzerner Theater.

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    Kommentare

    User #5908 (nicht angemeldet)

    «Die Luzerner Kulturszene hat ein zurzeit zu wenig beachtetes grosses Potenzial, welches dringend mehr Wertschätzung bedarf und besser gefördert werden muss», hiess es im Brief. Potenzial zur Steuerverschwendung ohne Mehrwert für den Bürger.

    User #3094 (nicht angemeldet)

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