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Krankenversicherungskosten pro Kopf auf 4834 Franken angestiegen

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Bern,

In den letzten zwölf Monaten sind die Kosten der obligatorischen Krankenversicherung um 0,4 Prozent angestiegen. Die Steigerung dürfte aber höher ausfallen, weil die Systemumstellung die Abrechnung von ambulanten ärztlichen Leistungen verzögert.

Die Abrechnung von ambulanten medizinischen Leistungen verzögert sich. (Symbolbild)
Die Abrechnung von ambulanten medizinischen Leistungen verzögert sich. (Symbolbild) - KEYSTONE/DPA/BERND WEISSBROD

Eine versicherte Person verursachte durchschnittlich Krankenversicherungskosten von 4834 Franken in den letzten zwölf Monaten, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag in seinem Kostenmonitoring bekanntgab. Das waren 21 Franken mehr als im Vorjahr.

Dabei hätten fast alle Leistungsarten einen Kostenanstieg verzeichnet. Prozentual am stärksten machte sich dies mit einem Anstieg um 14,9 Prozent in den Leistungen der Spitex-Organisationen bemerkbar.

Der kostenmässige Hauptanteil der Gesundheitsausgaben geht mit 1101 Franken pro Kopf auf die ambulanten ärztlichen Behandlungen zurück. Hier dürften die Kosten noch deutlich höher ausfallen, schrieb das BAG. Denn die Einführung des neuen Tarifsystems für ambulante medizinische Leistungen hat die Leistungsabrechnungen verzögert.

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Kommentare

User #2967 (nicht angemeldet)

Die Kosten steigen auch an wenn man keinen Arzt benötigt. Dazu kommt, bevor man wirklich von der KK wirklich provitieren kann bezahlt man selbst einen grossen Teil der Rechnungen und daran wird sicher nicht ändern

User #5546 (nicht angemeldet)

Es wäre nun wirklich nötig die ganze Analyse den Volk vorzulegen. Damit man sich ein Bild machen kann, welches nun die grössten Kostentreiber sind.

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