Krankenversicherungskosten pro Kopf auf 4834 Franken angestiegen
In den letzten zwölf Monaten sind die Kosten der obligatorischen Krankenversicherung um 0,4 Prozent angestiegen. Die Steigerung dürfte aber höher ausfallen, weil die Systemumstellung die Abrechnung von ambulanten ärztlichen Leistungen verzögert.

Eine versicherte Person verursachte durchschnittlich Krankenversicherungskosten von 4834 Franken in den letzten zwölf Monaten, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag in seinem Kostenmonitoring bekanntgab. Das waren 21 Franken mehr als im Vorjahr.
Dabei hätten fast alle Leistungsarten einen Kostenanstieg verzeichnet. Prozentual am stärksten machte sich dies mit einem Anstieg um 14,9 Prozent in den Leistungen der Spitex-Organisationen bemerkbar.
Der kostenmässige Hauptanteil der Gesundheitsausgaben geht mit 1101 Franken pro Kopf auf die ambulanten ärztlichen Behandlungen zurück. Hier dürften die Kosten noch deutlich höher ausfallen, schrieb das BAG. Denn die Einführung des neuen Tarifsystems für ambulante medizinische Leistungen hat die Leistungsabrechnungen verzögert.










