Am Montag kam es in Basel und Zürich zu Klima-Protesten gegen die UBS. In Zürich musste ein Minderjähriger in Polizeigewahrsam übernachten.
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Polizisten räumten die Blockade der Aktivisten vor dem UBS-Bürogebäude am Aeschenplatz in Basel. (Archivbild) - SDA
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Das Wichtigste in Kürze

  • In Zürich und Basel kam es am Montag zu Protesten gegen die UBS.
  • Ein Minderjähriger musste in Polizeigewahrsam übernachten.
  • In Basel kommen sieben der 19 vorläufig Festgenommen aus Deutschland.

64 Personen verhaftete die Zürcher Stadtpolizei, 19 Personen die Basler Kantonspolizei. Sie alle hatten in ihrer jeweiligen Stadt vor einem UBS-Gebäude für mehr Umweltschutz protestiert. Unter anderem wurden die Eingänge versperrt.

Drei Minderjährige von 15 bis 17 wurden am Montag von der Zürcher Oberjugendanwaltschaft vernommen. Zwei davon kamen bereits am selben Tag wieder auf freien Fuss. Ein 17-jähriger Schweizer hatte hingegen weniger Glück.

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Polizisten sperren den Eingang der Schweizer Bank Credit Suisse ab. - DPA

Heute finden laut der Stawa weitere Befragungen statt. Zum Stand der Ermittlungen gibt sich die Staatsanwaltschaft Zürich, die sich um die restlichen – volljährigen – Verhafteten kümmert, bedeckt. Man könne lediglich vom Stand Montagnachmittag sprechen.

In Basel 19 Personen bei Protesten für Klima vor UBS verhaftet

In Basel sieht es etwas anders aus. Wie die Staatsanwaltschaft Basel auf Anfrage schreibt, befinden sich die 19 Personen weiterhin in Polizeigewahrsam. Darunter zwölf Männer und sieben Frauen im Alter von 19 bis 37 Jahren.

Gleich sieben davon kommen aus Deutschland, vier aus der Schweiz. Unter den vorläufig Festgenommenen sind auch zwei Finnen. Vier Personen konnten laut der Stawa bisher nicht identifiziert werden.

Im Verlauf des Tages finden weitere Einvernahmen statt. Dann werde entschieden, ob Untersuchungshaft beantragt werde oder nicht.

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