Aufgrund von Gesprächen über die Sexualität liess die Kantonsschule Menzingen ZG den Vertrag mit einer Lehrerin auslaufen – zum Erstaunen der Schülerinnen.
Kantonsschule Menzingen KSM
Eine Lehrerin schreibt an der Tafel. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Kantonschule Menzingen trennt sich von einer ihrer Lehrerinnen.
  • Dies, weil sie mit ihren Schülerinnen eine Lektion zur Sexualität durchführte.
  • Die Schülerinnen setzten sich für die Lehrerin ein.

Die Kantonsschule Menzingen (KSM) trennt sich von einer ihrer Lehrerinnen. Grund dafür waren Gespräche mit ihren Schülerinnen über die Sexualität. Trotz positiver Rückmeldungen der Schülerinnen, liess die Schulleitung den Jahresvertrag auslaufen.

Wie die «Luzerner Zeitung» schreibt, ging es in der Lektion um den Umgang der Gesellschaft mit der Sexualität der Frau. Die Schülerinnen, welche am Unterricht teilnahmen, waren alle volljährig. Für die Verantwortlichen der Kantonsschule Menzingen ging die Thematik in der Lektion zu weit. Sie verpassten der Lehrerin einen Maulkorb, sodass sie ihren Schülerinnen den Grund für die Trennung nicht mitteilen konnte.

Auch das Schreiben, welches von den Schülerinnen unterzeichnet wurde, konnte den Entscheid nicht ändern, so die Zeitung weiter. Darin erklärten sie, dass die Lehrerin um ihr Einverständnis gefragt habe und sicherstellte, dass sie niemandem zu nahe tritt.