Kanton St. Gallen vergibt Beiträge und Atelieraufenthalte 2026

Der Kanton St. Gallen unterstützt in diesem Jahr 18 Vorhaben mit Werkbeiträgen von je 20'000 Franken. Insgesamt gingen 106 Gesuche aus sechs Kulturbereichen ein. Zudem erhalten zwei Kulturschaffende einen dreimonatigen Atelieraufenthalt in Rom.

Der Kanton St. Gallen fördert Kulturschaffende verschiedener Sparten auch 2026 mit Werkbeiträgen und Atelieraufenthalten. Im Bild das Regierungsgebäude in St. Gallen. (Archivbild)
Der Kanton St. Gallen fördert Kulturschaffende verschiedener Sparten auch 2026 mit Werkbeiträgen und Atelieraufenthalten. Im Bild das Regierungsgebäude in St. Gallen. (Archivbild) - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Im Rahmen der diesjährigen Ausschreibung sind bei der kantonalen Kulturförderung 106 Gesuche für einen Werkbeitrag eingegangen. Das schreibt der Kanton am Mittwoch in einer Mitteilung.

44 dieser Gesuche stammten demnach aus der Bildenden Kunst, 19 aus der Musik, 15 aus der Sparte Angewandte Kunst und Design, 13 aus der Literatur, 9 aus dem Bereich Tanz und Theater sowie 6 aus Geschichte und Gedächtnis. Zwölf Kulturschaffende hätten sich um einen dreimonatigen Aufenthalt in Rom beworben, heisst es weiter.

Wie der Kanton schreibt, haben Fachjurys der einzelnen Sparten 18 Vorhaben ausgewählt. Diese würden mit einem Werkbeitrag von je 20'000 Franken unterstützt. Zwei Personen erhalten zwischen Dezember 2026 und Mai 2027 je einen dreimonatigen Aufenthalt in Rom zugesprochen und werden für diese Zeit mit einem Beitrag von je 9000 Franken unterstützt.

Mit den Werkbeiträgen und den Atelieraufenthalten will der Kanton Vorhaben von Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten fördern. Die finanzielle Unterstützung soll den Kulturschaffenden den nötigen Freiraum für die Weiterentwicklung oder Ausarbeitung ihrer Ideen, Vorhaben und Werke bieten.

Kriterien für die Auswahl seien nebst ausreichendem Bezug zum Kanton St. Gallen Relevanz, Ausstrahlung, Eigenständigkeit sowie Professionalität.

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