Kampf gegen Piraten: Sportbranche geht gegen illegale Streams vor
Rund 634'000 Menschen in der Schweiz nutzen laut Studie illegale Plattformen. Die neue Kampagne «StreamSafe» soll vor deren Risiken warnen.

Das Wichtigste in Kürze
- Sportverbände und TV-Anbieter starten die Schweizer Kampagne «StreamSafe» gegen illegale Streams.
- Die Allianz warnt vor finanziellen Schäden und möglichen Risiken für die Nutzer.
- Laut einer Studie nutzen rund 634'000 Menschen in der Schweiz illegale Streaming-Angebote.
Verschiedene Sportverbände, TV-Anbieter und Telekomkonzerne sagen dem illegalen Streamen von Sportinhalten den Kampf an: Unter dem Namen «StreamSafe» haben sie am Donnerstag eine schweizweite Kampagne lanciert.
Illegale Streaming-Angebote schadeten nicht nur Sendern und Rechteinhabern, sondern seien auch für die Nutzer eine potenzielle Gefahr.
Dies, weil solche Plattformen oft mit kriminellen Aktivitäten in Verbindung stünden, heisst es in einer Medienmitteilung dazu.
Laut einer Studie nutzen rund 634'000 Menschen in der Schweiz illegale Plattformen, so das Communiqué. Das entspreche mehr als 9 Prozent der Schweizer Bevölkerung von 16 bis 74 Jahren.
Kampagne erreicht Fussball- und Eishockeystadien
Die Kampagne wird schweizweit ausgespielt, unter anderem in den Stadien der Fussball-Super-League und der Eishockey-National-League.
Weiter auf den Programmen und Plattformen der beteiligten Sender und Streaming-Dienste, in Kinos sowie in verschiedenen Medien.
Mitglieder der Allianz sind die Swiss Football League, die Eishockey National League, Laliga, Bundesliga, Premier League, UEFA, Canal+.
Ebenfalls mit an Bord sind Swisscom und Blue Sport, Sunrise und MySports, Sky, One+, Dazn sowie die Kudelski-Tochterfirma Nagra Vision.











