Kälteschock für tierische Saisonniers

    Pia Riedweg
    Pia Riedweg

    Ruswil,

    Trotz astronomischem Frühlingsanfang schlägt diese Tage nochmals der Winter zu. Die Temperaturen um den Gefrierpunkt kann für manchen tierischen Saisonnier zum Problem werden. Denn die Zugvögel sind bereits auf ihrem Flug zurück in die Schweiz.

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    «Drehen Sie für die Zugvögel ihren Kompost um!» - Nau

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die ersten Zugvögel sind bereits wieder zurück in der Schweiz.
    • Einzelne Vögel sterben, wenn sie vom langen Flug geschwächt sind und zu wenig Nahrung finden.

    «Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer» - und aufgrund der momentanen Bedingungen offenbar noch nicht mal einen Frühling. Trotzdem machen sich bereits die ersten Rauchschwalben auf den Weg zurück in die Schweiz. Dies bestätigt Sophie Jaquier von der Schweizerischen Vogelwarte Sempach.

    Die schwächsten Vögel sterben

    Die ersten Schwalben seien denn auch bereits in Sempach gesichtet worden. Diese haben es aber schwierig, genügend Nahrung zu finden. Es kann also sein, dass die Schwalben, die bereits in der Schweiz sind, die kalten Tage nicht überleben.

    Eine Frage des Timings

    Vögel, die früher als ihre Artgenossen wieder in der Schweiz sind, haben die Chance auf die besten Brutplätze. Die Vögel, die später zurückkommen, haben dafür stabileres Wetter. Daher ist es für die Vögel eine Frage des Timings, wann genau sie wieder in die Schweiz kommen.

    Nau-Reporterin Pia Riedweg trifft die Biologin der Schweizerischen Vogelwarte Sempach und will wissen, ob manche Vögel bei diesem Wetter rechtsumkehrt machen.

    Sophie Jaquier, Biologin der Schweizerischen Vogelwarte in Sempach LU, im Nau-Interview

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