Jessica Moretti bestellte 900 Wunderkerzen im Ausland
Eine Sprachnachricht soll Jessica Moretti im Fall der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS weiter belasten. Es geht dabei um Wunderkerzen.

Das Wichtigste in Kürze
- Im Dezember 2025 soll Jessica Moretti 900 Wunderkerzen bestellt haben.
- Diese seien explosiv, soll die angeklagte Bar-Besitzerin erwähnt haben.
- Jessica Moretti und ihr Mann weisen jegliche Schuld von sich.
Am 5. Juni wurden Jacques und Jessica Moretti ein weiteres Mal von der Walliser Staatsanwaltschaft in der Brandkatastrophe von Crans-Montana befragt.
Die Besitzer der Bar «Le Constellation» stellten sich zum ersten Mal gemeinsam der Justiz.
Nach und nach sickern immer mehr Informationen dieser Befragung durch.

Bekannt ist bereits, dass Jessica Moretti ihr Team zwei Wochen vor dem Brand via Whatsapp-Nachricht vor den Wunderkerzen und deren möglicher Folgen gewarnt haben soll.
Sie habe geschrieben, dass man aufpassen solle, da diese unter anderem den schalldämmenden Schaumstoff an der Decke in Brand setzen könnten.
Zu «explosiv» für Lieferung in Schweiz
Nun wird ebenfalls bekannt, dass Jessica Moretti in Frankreich 900 dieser Wunderkerzen bestellt haben soll.
Der italienischen Zeitung «La Repubblica» liegt eine Sprachnachricht vor, in der die Barbetreiberin über die Vorbereitungen zur besagten Silvesterfeier im «Constellation» spricht.
Gemäss der Zeitung sagte Moretti in der Nachricht vom 6. Dezember 2025, die Kerzen müssten in Frankreich abgeholt werden. Denn sie seien «explosiv» und könnten somit nicht in die Schweiz geliefert werden.
Gegenüber den Ermittlern hätten Morettis ausgesagt, sie könnten sich nicht daran erinnern, die Kerzen je in Frankreich abgeholt zu haben.






