Jeder fünfte Erwachsene war 2025 in einem Fitnessstudio angemeldet

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Bern,

Die Mitgliedschaften in Schweizer Fitnesscentern haben gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich zugenommen.

Fitnessstudios bieten häufig Abos an.
Fitnessstudios bieten häufig Abos an. - Oliver Berg/dpa

Heute ist ungefähr jeder fünfte Erwachsene angemeldet, wie die neueste Studie zu den Eckdaten der Schweizer Fitnesswirtschaft zeigt.

Im letzten Jahr waren insgesamt 1,45 Millionen Menschen in einem Fitnesscenter angemeldet, wie Swiss Active am Dienstag mitteilte. Die letztjährige Zunahme um 5,8 Prozent habe zu einem neuen Rekord geführt.

Swiss Active führte diese Erhebung gemeinsam mit der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) und der SAFS Hochschule für Bewegungs- und Gesundheitsmanagement in Zürich, zum fünften Mal durch. Seither zeigen die Zahlen sowohl bei den Mitgliedschaften, als auch beim Umsatz nach oben.

Weiter zugenommen hat auch die Zahl der Center: Im letzten Jahr betrug der Anstieg hier 3,3 Prozent. 1441 Fitnesscenter gab es gemäss der Erhebung 2025. Besonders viele davon sollen in der Deutschschweiz liegen – dicht gefolgt vom Tessin. Am wenigsten Studios pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner gibt es demnach in der Westschweiz.

Der Kanton Bern, wo der Branchenverband am Dienstag die aktuelle Eckdaten-Studie präsentierte, belegte den vierten Platz. Die Liste der meisten Studios pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wird vom Kanton Basel angeführt, das Schlusslicht bildet der Kanton Wallis.

Trainieren statt trinken

Noch mehr als über den Rekord bei Umsatz und Mitgliedschaften, freute sich Swiss Active aber über die Zunahme bei den jüngeren Altersgruppen. «Immer mehr junge Menschen in der Schweiz verbinden Fitness und Bewegung mit einem gesunden und bewussten Lebensstil», sagte Swiss Active-Vizepräsident Jochen Müller. Denn junge Mitglieder seien für die Zukunft der Branche «matchentscheidend»

Fitness-Sportlerinnen und -Sportler zwischen 20 und 29 Jahren überholten 2025 erstmals die bisher stärkste Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen. Laut dem Branchenverband hat der «Megatrend Gesundheit» vor allem junge Menschen unter dreissig erfasst. Diese setzten zunehmend auf einen gesunden und bewussten Lebensstil – eine Entwicklung, die sich auch im rückläufigen Alkoholkonsum zeige.

Davon könne die hiesige Fitness- und Gesundheitsbranche offensichtlich profitieren. Laut Müller bleibt die wirtschaftliche Stimmung damit «ausgesprochen positiv», und auch die Investitionsbereitschaft ist hoch. Neun von zehn Betreibern bewerteten ihre wirtschaftliche Situation als gut oder eher gut. Gemäss Swiss Active ist das ein neuer Rekord.

Zwar sei der Umsatz im Vergleich zu den Mitgliedschaften prozentual etwas weniger gewachsen – mit 1,36 Milliarden Franken soll die Branche 2025 trotzdem 4,4 Prozent mehr Einnahmen gemacht haben, als im Jahr davor. Diese Diskrepanz erklärte Swiss Active damit, dass mehr Mitgliedschaften im tieferen Preissegment abgeschlossen wurden.

Mitglieder schwitzen lieber allein

Auch die Zahl der Beschäftigten stieg um 3,8 Prozent auf 27'667 Mitarbeitende, davon immer mehr in Festanstellung.

Immer beliebter werden Personal-Trainings, während Gruppenangebote weiter an Popularität verlieren. Auch digitale Trainingsangebote werden weiterhin weniger genutzt. Zunehmend setzten Fitnesscenter auf Sauna oder böten Ernährungsberatungen an, hiess es.

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Kommentare

User #7535 (nicht angemeldet)

Nie wieder. Umkleide-Kabinen ohne Fenster, ohne frische Luft, stattdessen ist dort die Luft voll mit giftigen Haarsprays, Parfums, Deo-Sprays usw... da kannst du gleich die Lungen verkleben.... igitt.... nie wieder...

User #1443 (nicht angemeldet)

Würden die Krankenkasse die Fitnesscenter nicht mehr bezahlen wären die monatlichen Prämien auch günstiger.

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