Von Oktober 2020 bis September 2021 ist der Mietwohnungsmarkt auf einem hohen Niveau geblieben. Grundsätzlich waren grosse Wohnungen gesuchter als kleine.
Wohnungsgesuche am Schwarzen Brett einer Uni
Wohnungsgesuche am Schwarzen Brett einer Uni - dpa/dpa/picture-alliance/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Auf dem Schweizer Mietwohnugsmarkt ist das Inseratevolumen hoch geblieben.
  • Mehr als 500'000 Wohnungen wurden ausgeschrieben.
  • Der Markt ist lebhafter als noch vor der Coronapandemie.

Das Inseratevolumen auf dem Schweizer Mietwohnungsmarkt von Oktober 2020 bis September 2021 ist auf einem hohen Niveau geblieben. Dies, laut dem Online-Wohnungsindex (OWI). Es wurden gut 500'000 Wohnungen ausgeschrieben, davon waren grosse gesuchter als kleine.

Seit dem Ausbruch der Coronakrise sei der Markt lebhafter. Denn gegenüber der Vergleichsperiode von vor zwei Jahren sei das Inseratevolumen um 8 Prozent höher. Das teilte der Schweizerische Verband der Immobilienwirtschaft SVIT Schweiz am Freitag mit.

Dabei sei eine Verschiebung hin zu grösseren und teureren Mietwohnungen registriert worden.

So hätte sich die durchschnittliche Dauer der Annoncen (Insertionszeit) bei den kleinsten Wohnungen gegenüber den grösseren gegenläufig entwickelt. Über alle Wohnungen sei die Insertionszeit auf 33 Tage gesunken. In der Lockdownphase war sie bei 35 Tagen und vor der Pandemie bei 34 Tagen, heisst es in der Mitteilung.

Auffällig sei, dass sich die Verkürzung der Ausschreibungszeiten grösstenteils auf die ländlichen, deutschsprachigen Kantone beschränkt habe. Diese seien denn auch meist mit einem Volumenrückgang einhergegangen. In den Westschweizer Kantonen sei jedoch das Volumen und indes auch die Insertionszeit gestiegen, so die Studie.

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