In Arth SZ werden deutlich mehr Japankäfer gefangen als 2025
Der Japankäfer hat sich im Kanton Schwyz im Raum Arth-Goldau weiter ausgebreitet. Insgesamt gingen dort über 60 Schädlinge in die Falle. 2025 waren es im gesamten Jahr neun Exemplare.

Zentrum des Befalls ist im Kanton Schwyz das Naturschutzgebiet Sägel. Der Japankäfer halte sich aber nicht mehr einzig dort auf, sondern habe sich in die den Befallsherd umgebende Pufferzone ausgebreitet, teilte das Volkswirtschaftsdepartement am Montag mit.
Der Kanton Schwyz hatte im Kantonsgebiet 110 Lockstofffallen aufgestellt, um die Situation rund um den Japankäfer beurteilen zu können, wie er im Mai mitgeteilt hatte. 50 der Fallen wurden im bereits bekannten Befallsherd Sägel installiert.
Die Überwachung funktioniere, lautete das Urteil des Volkswirtschaftsdepartements angesichts der vielen gefangenen Japankäfer. Sie zeige aber auch, dass sich die Situation verschärft habe. Überraschend sei dies nach dem milden Winter nicht. Auch habe sich das Insekt in den umliegenden Kantonen weiter ausgebreitet.
Gemäss der Mitteilung wurden in der Pufferzone über 40 Japankäfer gefangen. Vor allem rund um die Sportanlage Oberarth sowie in den Gebieten Bifang und Sarbach gingen viele Käfer in die Falle. Auch beim Bahnhof Arth-Goldau wurden Japankäfer festgestellt. Das Volkswirtschaftsdepartement geht aber davon aus, dass die von Güterzügen aus Italien und dem Tessin eingeschleppt worden sind.
Zusätzliche Massnahmen gegen den Japankäfer sind im Kanton Schwyz für diesen Sommer nicht vorgesehen. Ziel bleibe es, eine weitere Ausbreitung zu verlangsamen und neue Befallsherde frühzeitig zu erkennen, hiess es in der Mitteilung.
Das Insekt kann sehr grosse Schäden anrichten. Er befällt etwa Obstbäume, Beeren und Reben, aber auch Ziergehölze und Rasen.






