Hitze kehrt zurück – Temperaturen bis 39 Grad erwartet
Die nächste Hitze rollt auf die Schweiz zu. Bis zu 39 Grad werden erwartet – und selbst nach dem Höhepunkt bleibt nachhaltige Abkühlung aus.

Die Schweiz erlebt die vierte Hitzewelle dieses Sommers.
Ab Mittwoch, dem 29. Juli, klettern die Temperaturen laut dem Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie verbreitet auf über 30 Grad.
Besonders extrem wird es in der Nordwestschweiz sowie in der Genferseeregion. Wie «MeteoSchweiz» meldet, sind dort bis Anfang August Höchstwerte zwischen 32 und 38 Grad zu erwarten.
Höhepunkt der Hitze am Donnerstag
Die intensivste Phase der Hitze dauert von Mittwoch bis Freitag. SRF-Meteorologe Luzian Schmassmann rechnet am Donnerstag mit 34 bis lokal 39 Grad, wie das «SRF» berichtet.
Besonders betroffen sind die Nordwestschweiz, das untere Aaretal und die Region Genf. Auch mehrere Tropennächte sind in Städten und rund um die grossen Seen zu erwarten.
In den Tieflagen liegt die Nachttemperatur gemäss «MeteoSchweiz» zwischen 18 und 23 Grad. In städtischen Gebieten, wo die Wärme langsamer abstrahlt, fallen die Werte noch höher aus.
Rekorde in Reichweite
Der Sommer 2026 könnte den berüchtigten Hitzesommer 2003 übertrumpfen. In Basel fehlen laut «SRF» nur noch fünf Hitzetage, um die 41 Hitzetage aus jenem Jahr zu erreichen.
Lokal könnten erneut neue Allzeitrekorde fallen. Wie bereits Ende Juni, als in Basel 39 Grad gemessen wurden.
Begleitend zur Hitze spitzt sich die Lage bei der Trockenheit weiter zu. Wie «swissinfo.ch» unter Berufung auf das Bundesamt für Umwelt berichtet, gibt es keine Anzeichen für eine flächige, länger anhaltende Regenperiode.
Kein Regen in Sicht
Besonders kritisch ist die Lage zwischen dem Jura, der Region Basel und dem Mittelland. Im 30-Tages-Zeitraum lagen die Niederschlagsmengen dort bis zu 70 Prozent unter dem Normwert, so «swissinfo.ch».

Die Pegel zahlreicher Schweizer Seen sinken weiter. Betroffen sind laut Bafu unter anderem der Bodensee, der Walensee, der Vierwaldstättersee, der Zürichsee sowie der Lago Maggiore.
Flächendeckender Dauerregen, der die Trockenheit beenden könnte, ist vorerst nicht in Sicht. Gemäss «SRF» werden auch nach der aktuellen Hitzewelle voraussichtlich keine nachhaltigen Niederschläge erwartet.








