Hauptangeklagte gestehen weitere Glasfaser-Sabotagen

Keystone-SDA
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Fricktal,

Einer der Hauptangeklagten hat am Mittwoch Glasfaser-Sabotagen im Juli, Oktober und Dezember 2023 in Rheinfelden AG gestanden. Er soll die Sabotagen alleine durchgeführt haben.

Richterhammer
Ein Richterhammer in einem Gericht. (Symbolbild - keystone

Als Motiv gab der Angeklagte wie schon am ersten Prozesstag den Kick in der Gruppe an. «Ich wollte beweisen, dass ich den Mut habe, so etwas durchzuziehen.» Es sei nie darum gegangen, Schaden anzurichten, sondern nur, um zu schauen, was passiert.

Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass die Ausfälle so grossflächig werden würden. Schaden an Menschen oder Tieren könne er nie machen.

Auch der andere Hauptangeklagte hat vor Gericht zugegeben, alleine ein Glasfaserkabel im Dezember 2023 durchgeschnitten zu haben. Dies unter der telefonischen Anleitung des ersten Hauptangeklagten, der zu diesem Zeitpunkt in den Ferien weilte. «Ich sollte ihm ein Alibi verschaffen», erklärte der weitere Hauptangeklagte.

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Kommentare

User #2984 (nicht angemeldet)

Also, sie kennen die Funktion von einem Glasfaserkabel. Und sie wissen sogar wo sie verlegt werden. Aber können sich keinen grösseren Schaden vorstellen, wenn sie diese durchschneiden. Ich hoffe der Richter hat sie ausgelacht. Dazu haben sie dem Pikettdienst die Feiertage versaut. Schon dafür müsste es 10 Jahre geben

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